Landwirtschaft im Dialog

Tierhalter im Tierschutzstress: Donnerstag um 18:30 Uhr als Liveübertragung

Sind "Tierhalter im Tierschutzstress"? Darüber wird im top agrar-Format "Landwirtschaft im Dialog" am Donnertstag in Berlin diskutiert. Schauen Sie die Veranstaltung live auf unserem youtube-Kanal.

Deutschland hat viele offene Baustellen: Der Berliner Großflughafen BER, der Eisenbahnknotenpunkt Stuttgart 21 und auch die Leverkusener Rheinbrücke zählen zu den Projekten, die sich mittlerweile um Jahre verzögern. Eine weitere Großbaustelle, bei der man nur sehr schleppend vorankommt, ist die Neuausrichtung der Tierhaltung in Deutschland.

Dabei drängt die Zeit: Bürger und Verbraucher erwarten von den Landwirten, dass sie das Tierwohl in ihren Ställen verbessern. Mehr Platz, mehr Bewegungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten und mehr Außenklimareize sind dabei wichtige Themen. Eingriffe am Tier sollen in Zukunft ebenso unterbleiben – Stichwort Ferkelkastration und intakter Ringelschwanz.

Die Tierhalter sind gerne bereit, neue Wege zu gehen, sie brauchen aber praxisreife Lösungen, um mehr Tierwohl in ihren Betrieben umsetzen zu können. Dazu zählen zum Beispiel Stallbau- und Vermarktungskonzepte, die den Praxistest bestehen. Weiteres Problem: Es gelingt nach wie vor nicht, die Kosten für mehr Tierwohl an den Verbraucher weiterzugeben. Was geschieht, wenn sich der Verbraucher weiter zugeknüpft gibt? Bleiben die Bauern dann auf den Kosten sitzen oder springt der Staat ein?

Landwirtschaft im Dialog mit Liveübertragung ab 18:30 Uhr

Wie kriegen wir „die Kuh, das Schwein und das Huhn vom Eis“, was muss geschehen, damit die deutschen Tierhalter verlässliche und akzeptierte Zukunftsperspektiven bekommen, auf die sie bauen können? Darüber wollen wir mit Politikern verschiedener Parteien aus Bund und Ländern, Bauern, Händlern und Vertretern von Umweltorganisationen und des Agribusiness im Rahmen des Diskussionsformats „Landwirtschaft im Dialog“ diskutieren.

Die Veranstaltung startet am 28. November 2019 um 18.30 Uhr in der Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Mitdiskutieren werden unter anderem Dr. Till Backhaus, Landwirtschaftsminister in Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Christian Bock, Landwirtschaftliche Rentenbank, Dr. Edgar Martin, R + V Versicherung, Steen Sönnichsen, Westfleisch, Dr. Hermann Nienhoff, QS, Dr. Dirk Köckler, Agravis sowie weitere Vertreter der Bundestagsparteien, des Bauernverbandes, aus Umweltverbänden, aus dem Lebensmittelhandel und Landwirte.

Auf www.youtube.com/topagrar können Sie die Veranstaltung live mitverfolgen.

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Artikel geschrieben von

Marcus Arden

Redakteur Schweinehaltung

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Christina Lenfers

Redakteurin top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerhard Steffek

Wie kriegen wir die Kuh vom Eis?

Gar nicht! Diesen Kritikern kann man es nicht recht machen. Sie leben nämlich von dieser Kritik und davon, daß sie genügend Leute finden die sie mit dieser Kritik beeindrucken können. Langfristig geht dies aber komplett den Bach runter und es wird genau das Gegenteil von dem erreicht was man gedenkt dem verdummten Stadtbürger verkaufen zu wollen und können. Statt einer "bäuerlichen Landwirtschaft" bekommt man nur noch eine im großen Maßstab betriebene Industrielle. Denn wer hat in Zukunft noch Lust sich diesem "Bauernbashing" auszusetzen. Noch dazu nur für einen lauen Händedruck, denn mehr ist es dem "Bürger und Verbraucher" anscheinend nicht wert, der Politik schon gar nicht. Da soll man noch dazu großartig in mehr Tierwohl investieren? Als Dank dafür wird dann das Billigfutter aus Übersee bei Aldi, LIDL und Co. eingekauft. Forciert zudem von der eigenen Politik, siehe Mercosur und Co. Hauptsache die Industrie hat ihre Absatzmärkte! Was aber, wie man an der jetzigen Kündigungswelle sieht, anscheinend auch nicht mehr funktioniert. So ein Mist aber auch - und dabei hat man letzthin noch nach neuen "Facharbeitern" gerufen. Dabei wollte man aber doch nur billige HiWis, die die Drecksarbeit machen, da der neumoderne "Studienadel" diese nicht mehr machen will, weil man sich dafür zu gut ist. Da geht man dann, trotz (oder gerade deswegen) dann lieber in die Politik. Denn mittlerweile ist es anscheinend Hipp, als Versager (siehe Studienabbrecher Kühnert oder Oliver Krischer, Grüne) es dort doch noch zu etwas zu bringen. Hier geht es nur nach dem Motto: "Wer schreit, wird gehört". (Die Chinesen umschreiben dies freundlich mit den Worten: "Je hohler das Gefäß, umso lauter tönt es"). Solche Leute mit ihrem sozialem oder grünen Gedöns werden dann natürlich gerne gehört, besonders von Leuten die nicht in der Lage sind diese Scheinheiligkeit und Blenderei zu durchschauen, da selber hohl. Solchen Leuten kann man es aber nie Recht machen. Selbst wenn die ganze Landwirtschaft auf Bio umstellen, der Selbstversorgungsgrad auf 50 % absinken, sich deshalb für den Landwirt die Preise verdoppeln, der Rest aus dem Ausland gekauft werden würde, selbst dann, wäre es nicht Recht. Denn dann wäre auch wieder der Bauer schuld. Dann würde es wieder heißen, diese "Mistkerle" verdienen eh schon so viel und bringen nichts auf die Reihe... Macht doch euren "Scheiß" selber möchte man hier am liebsten sagen. Ich befürchte nur, daß sie auch dazu nicht in der Lage sind.

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