Tierhalter wehren sich gegen PETA

Die Landwirte im Kreis Steinfurt reagieren empört auf die Anzeige der selbst ernannten Tierrechtsorganisation PETA gegen einen Schweinehalter aus Altenberge. Die Aktivisten hatten Strafanzeige gegen den Landwirt gestellt, weil auf dessen Betrieb Mitte Dezember rund 60 Schweine infolge eines Stallbrandes verendet waren.

Die Landwirte im Kreis Steinfurt reagieren empört auf die Anzeige der selbst ernannten Tierrechtsorganisation PETA gegen einen Schweinehalter aus Altenberge.

Die Aktivisten hatten medienwirksam bei der Staatsanwaltschaft Münster Strafanzeige gegen den Landwirt gestellt, weil auf dessen Betrieb Mitte Dezember rund 60 Schweine infolge eines Stallbrandes verendet waren.
Das Vorgehen der Tierschützer hat scheinbar System. In den Vergangenen Wochen wurden mehrfach nach gleichem Muster Anzeigen eingereicht, sobald über einen Bauernhofbrand in den Medien berichtet wurde.
 
„Jeder weiß, wie schlimm es ist, wenn auf einem Bauernhof ein Feuer ausbricht. Das ist eine emotionale Ausnahmesituation für die Familie, es geht um Leib und Leben der Menschen und auch der Tiere“, sagten Marcus Holtkötter vom Vorstand des landwirtschaftlichen Ortsverbandes und Albert Rohlmann, stellvertretender Vorsitzender des WLV-Kreisverbandes Steinfurt dem Wochenblatt Westfalen-Lippe.
 
„Wir Landwirte führen unsere Höfe so, dass es Menschen und Tieren auf unseren Betrieben gut geht. PETA aber nutzt das Unglück, das den Familien bei einem Brand widerfährt, systematisch aus, um eigene Ziele zu verfolgen und Spenden einzusammeln.“

Hintergründe:
PETA zeigt Landwirte systematisch bei Stallbrand an (23.12.2014)


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