Umweltministerkonferenz Hamburg

Umweltminister wollen enger mit Agrarministern zusammenarbeiten Premium

Die Umweltminister der Länder suchen den Schulterschluss zu den Agrarministern. 2020 soll es eine gemeinsame Sitzung zur EU-Agrarreform geben. Beim Insektenschutz setzen sie auf Rückzugsflächen.

Die Umweltminister der Länder streben eine enge Abstimmung mit den Agrarministern zur Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) an. Bei der Umweltministerkonferenz (UMK) am Freitag in Hamburg beschlossen sie, im ersten Halbjahr 2020 eine gemeinsame Sitzung mit der Agrarministerkonferenz (AMK) zu veranstalten.

Für die GAP-Beratungen sollen sowohl die Bundesministerien für Landwirtschaft und Umwelt als auch die Länderministerien „wechselseitig“ eingebunden werden, heißt es in dem Beschluss. Auf Landesebene sind allerdings in vielen Ländern bereits Landwirtschaft und Umwelt in einem Ministerium gebündelt. Der saarländische Umweltminister Reinhold Jost, der dort auch für Landwirtschaft zuständig ist, sprach von einem Signal für den angestrebten intensiveren Dialog der Umwelt- und Landwirtschaftsressorts. Jost hat 2020 den Vorsitz der AMK inne und will sich für eine gemeinsame Sitzung einsetzen.

GAP-Mittel zielgerichteter ausgeben

In ihrem Beschluss einigen sich die Umweltminister erneut drauf, dass „die künftige GAP zielgerichteter landwirtschaftliche Erzeugung mit der Erbringung öffentlicher Güter verbinden muss und öffentliches Geld an öffentliche Leistungen gebunden wird“. Damit die GAP weiterhin öffentliche Akzeptanz erfahre, müsse sie dem Gemeinwohl dienen und konkrete Beiträge für die Erfüllung gesellschaftlich gewollter Aufgaben wie etwa die Umsetzung der Anforderungen des Tierschutzes, des Wasser-und Bodenschutzes, von Natura2000, der Europäischen und...

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Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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Diskussionen zum Artikel

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von Hans Spießl

Dann unsere Politiker

keine Frage - da ist der Kommunalpolitiker, Bürgermeister, die sich meist noch ehrlich für die Anliegen der Bürger vor Ort einsetzten diese Leute meinen es im allgemeinen Gut. Aber, so würde ich sagen so ab Landtags, oder Bundestag oder gar Minister die sind nicht mehr für das Volk da. Sieh doch die Finanziellen Abhängigkeiten Posten...... da kommt dann der Freund aus den USA, Leute wie Obama zu treffen........ und wenn wir das Volk die Wähler diesen Leuten zu viel Ruhe lassen verkaufen die uns. Wir müssen diese Leute angehen- es müssen dann einmal Demos, Blockaden es dürfen auch einmal Strohballen oder Reifen brennen...... um diesen Leuten beizubringen um was es geht...... Schau sie dir doch nur an!!! die Klöckner oder Kramp Karrenbauer im Grunde sind das nix anderes als selbstsüchtige Individualisten ausgestattet mit einer extremenen Regelungswut - von den Grünen will ich gar nicht reden die sind mir absolut zu Dreckig.....

von Hans Spießl

@Wilhelm Grimm

um zu verstehen was sie wollen. Das Ganze - diese Neoliberale vom den USA ausgehenden Aktivitäten, Kriege, Zersetzung wo nur möglich - jetzt haben sie die Umwelt entdeckt..... und finanzieren Leute wie eine kranke Greta Thunberg...... der Klimawandel - die Klimawandellüge. siehe doch nur die Völkerwanderung derzeit die zu Verstehen ist - Afganistan jetzt so 20 Jahre im Krieg...... das alles hat System die USA ist in über 40 Länder und macht Krieg, Deutschland soviel ich weiß in mehr als 10 Länder- wie Krank ist das alles!!! Darum stellt sich mir ja die Frage - wie viele Waffen müssen exportiert werden- zB USA hat IS beliefert mit europäischen Waffen, um bei uns die Umwelt durch Bio zu retten? Sie predigen Globalisierung..... aber lassen die armen Verhungern, Verrecken wär das richtige Wort, eine kleine Minderheit vielleicht die 5000 reichsten Familien der Welt wollen eine andere - ihre Welt. das Kapital will unsere Güter - Rohstoffe, Land, etc. ( Darum ist ja der Putin so böse weil er gesagt hat - die Rohstoffe Russlands gehören den Russen-) um das geht es. sieh doch nur Länder wo der Kommunismuß unsere bäuerliche Kultur zerstört hat neue Länder - wer bekommt dort das Land die Betriebe - Konzerne,...... und die müssen Versorgt werden. da geht es nimmer darum menschen satt zu bringen. das was jetzt die DDR erlebt habt der Westen in 30 jahren. warum predigen sie Digitalisierung Strukturwandel Verschuldung....... diese dummen sind nur die Zuträger die dann zB nach einer Zinsentscheidung....... zu Knechten auf ihren Höfen, Ställen, Biogas...... werden.

von Karlheinz Gruber

Wie wäre es denn wenn die Landwirtschaft mal

mit der Industrie gleichgesetzt wird. Daß heißt wir können auch Produzieren und Einkommen erwirtschaften ohne auf staatliche Almosenhilfe angewiesen zu sein. Dann können wir auch über die Erbringung von öffentlichen Leistungen reden. Obwohl: Ist die Nahrungsmittelproduktion nicht auch eine öffentliche Leistung von uns? Wahrscheinlich nicht, denn Essen kommt ja von draußen rein, damit die Autos usw. raus kommen.... Und wenn ich das so lese, dann hoffe ich, daß kein Landwirt bereit ist bei dem CO2 Handel mit zu machen. Soll die Industrie nur selber schauen wie sie das dann gebacken bekommt. Sonst übernehmen wir die Abfälle der Industrie, bekommen ein kleines Almosen, die Liefern ihre Güter raus und dafür kommen Lebensmittel mit unterstandard wieder rein. Nein so nicht. Wehren wir uns gegen die CO2 Handelmöglichkeiten. Verdient ist daran eh nichts. Und wer Tiere hat, weiß was NEC usw bedeutet... Aber die Industrie hätte dann ein Problem mehr. Und wir stehen dann mal gut da mit unserer Bilanz.

von Wilhelm Grimm

Noch verwerflicher !

Es werden natürlich 10 Milliarden Menschen sein.

von Wilhelm Grimm

Kurz und verwerflich !

Sie wollen Geld aus der 1. Säule abzweigen und umleiten. Sie sind alle ahnungslos und ignorieren die Unterversorgung mit Nahrungsmitteln weltweit und die Bevölkerungsentwicklung bis 2050 auf etwa 10 Millionen Menschen. Dass wir mit Völkerwanderungen rechnen müssen, blenden diese übersatten Minister völlig aus. Wir sind für die Armen dieser Welt die Länder, in denen Milch und Honig fliesst, aber unsere Umweltminister tun alles, um unsere auf Wissenschaft basierende Produktion von Nahrungsmitteln schlecht zu reden und zu behindern. Umweltminister können und dürfen keine Agrarpolitik betreiben, sie stiften Unfrieden bei uns und bei den Ärmsten dieser Welt.

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