Umweltminister wollen Nitrat-Gebietskulissen behalten Plus

Die Umweltminister von Bund und Ländern machen erwartungsgemäß wieder Druck für eine schnelle Verschärfung der Düngeverordnung. Die Kriterien für die Nitrat-Gebietskulissen wollen sie beibehalten. Emissionsarme Ausbringverfahren für Wirtschaftsdünger sollen Pflicht werden.

Die Umweltministerkonferenz (UMK) hat heute in Hamburg die Bundesregierung dazu aufgefordert, die Düngeverordnung „umfassend und zügig“ anzupassen. In ihrem einstimmigen Beschluss sprechen sie sich außerdem für eine Beibehaltung der mit der Düngeverordnung aus dem Jahr 2017 festgesetzten Kriterien für die Nitrat-Gebietskulissen aus.

Pflicht für emissionsarme Aufbringungsverfahren

Zusätzlich zu den bisher schon diskutierten Maßnahmen, die die Nitrateinträge in Gewässer in Deutschland mindern sollen, drängen die Umweltminister auf Maßnahmen zur Reduktion von Ammoniakemissionen. In ihrem Beschluss rufen sie die Bundesregierung dazu auf, die Düngeverordnung so zu ändern, dass für die Aufbringung flüssiger Wirtschaftsdünger auf Acker oder Grünland zeitnah die Verwendung emissionsarmer...

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Diskussionen zum Artikel

von Yvonne Richter

Total am Thema vorbei

Wir werden NIEMALS die eine echte Problemlösung erreichen, wenn wir es nicht schaffen, die durch Tierhaltung und Biogasanlagen erzeugten Wirtschaftsdüngermengen sinnvoll und WIRTSCHAFTLICH sowie UMWELTGERECHT einzusetzen. Ständig wird auf der "Ausbringung" herumgedocktert, auch wenn ... mehr anzeigen

von A.-Wolfram Schwarz

Gleiche Maßstäbe für alle!

Zum Beispiel keine Haustierhaltung ohne Flächennachweis. Immerhin sind die Nitratwerte (Grund- und Oberflächenwasser) in städtischen Gebieten über den Grenzwerten.

von Norbert Schulze-Darphorn

Bitte die gleiche Methodik

Auch beim Feinstaub anwenden, ist eine Messstelle in der Stadt über dem Grenzwert ist das ganze Stadtgebiet als belastet anzusehen, mit allen Konsequenzen natürlich.

von Gerald Hertel

die Minister auf dem Bild sehen alle noch wohlgenährt aus :_)

von Martin Krautter

Nabu

Was will man denn von diesem Nabu-Verein anderes erwarten. Die Krake Nabu hat hier doch schon alles mit eigenen Personen unterwandert. So geht Lobbyarbeit.

von Anton Schulze Grotthoff

Die Dekadenz lässt grüßen!!!

Die Fachkompetenz der Teilnehmer der Umweltministerkonferenz in Hamburg ist zu hinterfragen. Die Dekadenz lässt grüßen! Die Erfahrung und Fachkompetenz der sehr gut ausgebildeten jungen und älteren Landwirte zählt überhaupt nicht. Sie sind anscheinend die "Deppen" der Nation. ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Schulze & Co.

was will man da noch mehr erwarten. Wenn es doch nur so einfach wäre, ihnen das Zeug vor die Füße zu werfen und zu sagen macht euren Scheiß doch selber. Macht nur weiter so, dann haben wir schneller als es einem jeden Lieb ist entweder nur noch "Landschaftsgärtner", die sie dann ... mehr anzeigen

von Georg Summerer

Sind die jetzt völlig übergeschnappt?

Wenn in 30 km Entfernung eine Kuh oder ein Hund oder was auch immer an einen Messbrunnen scheisst wird nicht wie es vernünftig wäre die Scheisse entfernt und nachgeschaut wie es dazu kommen konnte, nein, es werden alle Bauern ob Schuld oder nicht Schuld zu Strafmassnahmen verdonnert. ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Kostet ja nix !

Die stellen immer Maximalforderungen. Es wird nun endgültig Zeit, dass wir nicht schon wieder, wie beim Wasser, darauf hereinfallen.

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