Umweltministerium streicht Fleisch und Fisch von Speisekarte

Das Bundesumweltministerium hat die Abteilungsleiter im Haus angewiesen, bei Veranstaltungen keinen Fisch und kein Fleisch mehr zu servieren. "Dienstleister/Caterer, die Veranstaltungen des BMUB beliefern, (...) sollen weder Fisch oder Fischprodukte noch Fleisch oder aus Fleisch hergestellte Produkte verwenden."

Das Bundesumweltministerium hat die Abteilungsleiter im Haus angewiesen, bei Veranstaltungen keinen Fisch und kein Fleisch mehr zu servieren. "Dienstleister/Caterer, die Veranstaltungen des BMUB beliefern, (...)sollen weder Fisch oder Fischprodukte noch Fleisch oder aus Fleisch hergestellte Produkte verwenden ", heißt es laut Bildzeitung in einer Email.

Zudem sollten nur Produkte aus ökologischem Landbau, "saisonale und regionale Lebensmittel mit kurzen Transportwegen" und bevorzugt "Produkte aus fairem Handel" verwendet werden. Die Essen dürften maximal 33 Euro pro Person kosten, Getränke höchstens sechs Euro pro Person.

Wie ein Sprecher gegenüber Spiegel Online erklärte, gehe es bei den Veranstaltungen des Ministeriums in der Regel um Umwelt- und Klimaschutz. Da wolle man auch bei der Bewirtung "glaubwürdig und vorbildhaft" sein. Die Kantine des Ministeriums biete neben vegetarischen Speisen nach wie vor Fleisch- und Fischgerichte an.

Kritik kam daraufhin von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU). "Mit mir gibt es keinen Veggie-Day durch die Hintertür", sagte er der "Bild"-Zeitung, "statt auf Bevormundung und Ideologie setze ich bei Ernährung auf Vielfalt und Wahlfreiheit." Fleisch und Fisch gehörten auch zu einer ausgewogenen Ernährung mit dazu.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

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