Klimaschutz

Umweltschützer blockieren Eingang vom Bauernverband und BMEL

Die ganze Woche demonstrieren Umweltschützer in Berlin für den Klimaschutz. Am Dienstag suchten sie den Deutschen Bauernverband und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf.

Tausende Umweltschützer, darunter viele Anhänger der Gruppe Extinction Rebellion, demonstrieren seit Montag in Berlin für den Klimaschutz. Am Dienstagmorgen blockierten sie zunächst den Eingang des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Demonstranten saßen vor dem Eingang nahe der Friedrichstraße, weitere direkt vor den Türen und auf dem Vordach, berichtet die dpa. Die Organisation kritisiert, dass es dem Bauernverband nur „um die fetten Landwirtschaftskonzerne“ gehe. Diese seien für zerstörte Böden und Emissionen verantwortlich. Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken, teilte laut dpa mit: „Gebrüll und Schüttelreime - mit diesem unterirdischen Niveau können wir nichts anfangen." Die Polizei sprach von etwa 70 Demonstranten.

Nächstes Ziel der Aktivisten war am Dienstagvormittag das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). „Die massive Umwelt- und Klimazerstörung der Industrie muss enden“, heißt es im Tweet der Extinction Rebellion.

Die Organisatoren kündigten weitere Blockaden von Straßen, Kreuzungen und Gebäuden für den Rest der Woche an.

„Extinction Rebellion“ heißt frei übersetzt „Rebellion gegen das Aussterben“ und kommt ursprünglich aus Großbritannien. Die Bewegung gründete sich nach eigenen Angaben 2018. Eine Kernforderung der Gruppe ist die Reduzierung der Treibhausgasemissionen auf null bis zum Jahr 2025.


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