US-Verbraucher für GVO-Kennzeichnung

82 % der Verbraucher in den USA wünscht sich eine verbindliche Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Bestandteilen in Lebensmitteln. Wie der Informationsdienst Gentechnik berichtet, hat dies eine Umfrage unter 1.000 Bürgern ergeben. 35 % der Befragten hält gentechnisch veränderte Pflanzen für umweltschädlich. Nur 8 % glauben an positive Umwelteffekte, 18 % an keine, 39 % waren unentschieden.

82 % der Verbraucher in den USA wünscht sich eine verbindliche Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Bestandteilen in Lebensmitteln. Wie der Informationsdienst Gentechnik berichtet, hat dies eine Umfrage unter 1.000 Bürgern ergeben.

35 % der Befragten hält gentechnisch veränderte Pflanzen für umweltschädlich. Nur 8 % glauben an positive Umwelteffekte, 18 % an keine, 39 % waren unentschieden. Auch die Patentierung von GVO-Pflanzen fand mit 33 % mehr Gegner als Befürworter (28 %).

Bislang ist der Umgang mit Gentechnik in den USA sehr liberal und unkritisch. Vor allem Soja-, Mais- und Baumwollsorten sind heute zu einem Großteil verändert. Auf den Verpackungen im Supermarkt erfährt der Kunde davon allerdings nichts. In mehreren Bundesstaaten beschäftigen sich allerdings die Parlamente mit Gesetzesinitiativen, die eine entsprechende Kennzeichnungspflicht einführen würden. (ad)
 


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