Vermengung von Politik und Geschäft?

Vorwürfe gegen FDP-Agrarsprecher Hocker Plus

Dem FDP-Agrarsprecher im Bundestag Hocker und seinen Mitarbeitern wird vorgeworfen, in der „Grauzone zwischen Politik und Geschäft“ zu arbeiten. Es geht um bezahlte Gespräche mit der Agrarwirtschaft.

Mitarbeiter des landwirtschaftspolitischen Sprechers der FDP-Bundestagsfraktion, Gero Hocker, sollen Firmenvertretern Auftritte mit dem FDP-Agrarpolitiker für einige Tausend Euro verkauft haben. Diesen Vorwurf erhebt die Süddeutsche Zeitung (SZ) in einem heute erschienen Artikel. Sie würden damit in der „Grauzone zwischen Politik und Geschäft“ arbeiten, heißt es dort.

Gespräche mit der Agrarwirtschaft

Konkret geht es um den Online-Talk "Facebook live", in dem der Bundestagsabgeordnete Hocker alle paar Wochen verschiedene Gäste hat und mit ihnen unter anderem auch über aktuell anstehende agrarpolitische Themen spricht. Einer der Gäste ist aus der Düngemittelindustrie, vom russischen Düngemittelkonzern Eurochem, gekommen. Andere Talkgäste kamen aus der Tabakindustrie oder es ging um die Digitalisierung in der Landwirtschaft.

Mehrere Tausend Euro seien geflossen

Die SZ will mit ihren Recherchen herausgefunden haben, dass für die Gespräche...


Diskussionen zum Artikel

von Dirk Rathmann

Na und ...?

Lobbyismus ist doch das Grundprinzip der Politik. Dies ist doch nur ein bisschen anders verpackt. Wobei die Bedeutung der FDP in (und für) die Agrarpolitik doch ohnehin nicht überbewertet werden sollte.

von Willy Toft

Welcher potenzieller Politiker hat keine ähnlichen Einkünfte?

Hier wird sich über etwas aufgeregt, was längst bei allen Parteien Usus ist! Einmal über nachdenken, ob es verwerflich ist, bleibt jedem selbst überlassen! Den Politiker, der alles 100 %tig macht, der muss wohl noch geboren werden! Wir brauchen Leute, die für uns einstehen, und die ... mehr anzeigen

von Ottmar Ilchmann

Keinen Cent

wäre mir ein Auftritt mit Gero Hocker oder anderen FDP-Politikern wert! Und die Interessen der vor- und nachgelagerten Industie vertreten die ja ohnehin auch ohne Extra-Bezahlung.

von Gerhard Steffek

Ein Schelm, wer Schlimmes dabei denkt...

Man kann es auch übertreiben. In die eine, wie in die andere Richtung...

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