Vermengung von Politik und Geschäft?

Vorwürfe gegen FDP-Agrarsprecher Hocker

Dem FDP-Agrarsprecher im Bundestag Hocker und seinen Mitarbeitern wird vorgeworfen, in der „Grauzone zwischen Politik und Geschäft“ zu arbeiten. Es geht um bezahlte Gespräche mit der Agrarwirtschaft.

Mitarbeiter des landwirtschaftspolitischen Sprechers der FDP-Bundestagsfraktion, Gero Hocker, sollen Firmenvertretern Auftritte mit dem FDP-Agrarpolitiker für einige Tausend Euro verkauft haben. Diesen Vorwurf erhebt die Süddeutsche Zeitung (SZ) in einem heute erschienen Artikel. Sie würden damit in der „Grauzone zwischen Politik und Geschäft“ arbeiten, heißt es dort.

Gespräche mit der Agrarwirtschaft

Konkret geht es um den Online-Talk "Facebook live", in dem der Bundestagsabgeordnete Hocker alle paar Wochen verschiedene Gäste hat und mit ihnen unter anderem auch über aktuell anstehende agrarpolitische Themen spricht. Einer der Gäste ist aus der Düngemittelindustrie, vom russischen Düngemittelkonzern Eurochem, gekommen. Andere Talkgäste kamen aus der Tabakindustrie oder es ging um die Digitalisierung in der Landwirtschaft.

Mehrere Tausend Euro seien geflossen

Die SZ will mit ihren Recherchen herausgefunden haben, dass für die Gespräche...


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