EUROPA/Wasserqualität/Nitratbelastung

Wasserqualität rückt in den Fokus der EU-Umweltminister Premium

Die vor 20 Jahren gefasste EU-Trinkwasser-Richtlinie kommt auf den Prüfstand. Wasserqualität soll neu definiert, Standards der Gewässerreinhaltung stärker kontrolliert und der Zugang zu sauberem Wasser allen EU-Bürgern garantiert werden. Bei Düngung und Pflanzenschutz wird Nachhaltigkeit gefordert. Bisherige Nitratgrenzwerte bleiben unangetastet.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze wird beim anstehenden EU-Umweltministerrat am kommenden Dienstag in Brüssel über die Änderung der EU-Trinkwasser-Richtlinie mit ihren Amtskollegen beraten. Im Mittelpunkt der Überarbeitung der 20 Jahre alten Richtlinie steht die Überprüfung der Qualitätsstandards von Trinkwasser. So ist die Einführung eines risikobasierten Ansatzes für die Überwachung von Grundwassereinzugsgebieten und der Versorgungssicherheit geplant.

Wasserschutzgebiete und Nitratbelastungen tangieren EU-Landwirte

Dabei wird auch die Einhaltung von Nitratwerten in Wasserschutzgebieten gemäß EU-Nitrat-Richtinlinie und die von...

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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Diskussionen zum Artikel

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von Norbert Schulze-Darphorn

Wichtig

Ist in diesem Zusammenhang das auch die alten Deponien in denen früher alles mögliche entsorgt wurde berücksichtigt werden. Es kann nicht sein das bei so " harmlosen" Stoffen wie Nitrat ein riesen Fass aufgemacht wird, und Güllebehälter wie Kraftstoff-Lager behandelt werden gleichzeitig aber Bohrschlamlöcher oder alte Deponien vor sich rumsuppen und dadurch "gesichert" werden das darüber Boden mit Bepflanzung angelegt wird. Wenn man sich schon den Wasserschutz auf die Fahnen schreibt dann auch Bitte mit allen Konsequenzen, sonst bleibt man in dieser Hinsicht absolut unglaubwürdig. Da fast jedes Dorf früher so eine "Grube" hatte wird das ganze allerdings nicht günstig, und darum will da auch keiner ran.

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