Wilder GVO-Weizen: Sammelklage gegen Monsanto eingereicht

Nachdem ein Landwirt in den USA Monsanto auf Schadenersatz verklagt hat, weil nach den Funden von nicht zugelassenem gentechnisch veränderten Weizen die Preise gefallen waren, haben nun weitere Farmer Klage eingereicht. Laut dem Informationsdienst Gentechnik vertritt eine Großkanzlei die Bauern in einer Sammelklage.

Nachdem ein Landwirt in den USA Monsanto auf Schadenersatz verklagt hat, weil nach den Funden von nicht zugelassenem gentechnisch veränderten Weizen die Preise gefallen waren, haben nun weitere Farmer Klage eingereicht. Laut dem Informationsdienst Gentechnik vertritt eine Großkanzlei die Bauern in einer Sammelklage.

Monsanto wird vorgeworfen, bei Freilandexperimenten mit GVO-Weizen nicht die nötigen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und damit die Verunreinigung von konventionellem Getreide in Kauf genommen zu haben. So habe der Konzern die Exporte der Weizenproduzenten geschädigt.

Nach Ansicht der Kanzlei Hausfeld LLP habe Monsanto gewusst, dass im Fall der Verunreinigung mit gentechnisch verändertem Weizen „ernstzunehmende Verwerfungen auf dem Weizenexportmarkt und finanzieller Schaden“ auftreten würde. Die Anwälte hatten in einem früheren Verunreinigungsfall schon einmal über 100 Mio. Dollar von dem Unternehmen für ihre Mandanten erstritten, heißt es. (ad)

Hintergrund:
US-Farmer verklagt Monsanto auf Schadenersatz wegen Preisverfall (6.6.2013)
Verbotener Gentechnik-Weizen auf US-Feld aufgetaucht (31.5.2013)
Monsanto gibt in Europa bei Gentechnik auf (3.6.2013)

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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