EU/ Brexit

Will London in Brüssel die Zeche prellen? Premium

Kommt es zu einer erneuten Verlängerung des britischen EU-Austritts bis Ende Januar 2020 oder lassen die 27 EU-Staaten sich nicht auf einen weiteren Aufschub ein?

Es geht um Zahlungsforderungen von rund 50 Milliarden Euro, die Großbritannien bis zum Ende der Legislaturperiode 2020 einschließlich Pensionsansprüchen für britische EU-Beamte noch nach Brüssel überweisen muss. So steht es jedenfalls im ausgehandelten Austrittsdokument.

Aber hält sich die britische Regierung unter Boris Johnson auch an diesen Deal? Es kommen zunehmend Zweifel auf, da der britische Premierminister auf Biegen und Brechen die EU verlassen will und auch das „Withdrawl Agreement“(WA) in der vorliegenden Form ablehnt.

Die EU-Kommission erhöht derweil den Druck auf London. Wenn London die offenen Rechnungen in Brüssel nicht begleicht, gibt es auch kein weiteres Verlängerungsangebot an die Briten. Das britische Unterhaus möchte die Verhandlungen mit der EU erneut um drei Monate bis zum 31. Januar 2020 ausdehnen.

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Uken

Sie retten sich ins nächste Jahr

Dann können sie ja noch mal Geld abschöpfen der größte Nettozahler sind doch wir

von Willy Toft

Gefühlt werden die Briten jedes Jahr vorstellig!

Es liegt jetzt an die EU Staaten, ob die sich auf der Nase rumtanzen lassen wollen! Bei einer Zechprellerei kommt auch vieles bei uns durcheinander, die schaden sich aber am meisten selber dabei! Das britische Volk ist schon gespalten, die Hardliner werden stets weniger. Ob Boris nachher fast alleine dasteht, werden wir bald sehen!

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