Nach TV-Bildern

WLV fordert Gesellschaftsvertrag zur Zukunft der Nutztierhaltung

In NRW gibt es erneut Diskussionen über Missstände in Schweinehaltungen. WLV-Präsident Röring plädiert für eine Schweinehaltung, die von der Gesellschaft akzeptiert wird.

Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) hat einen Gesellschaftsvertrag zur Zukunft der Nutztierhaltung gefordert. Gebraucht werde eine Vereinbarung, die mehr Tierwohl biete und den Bauern eine wirtschaftliche Perspektive eröffne, erklärte WLV-Präsident Johannes Röring am Montag in einer Stellungnahme zu den Aufnahmen von Missständen in Schweinehaltungen im Kreis Steinfurt, die Sonntag in einer Sendung des WDR ausgestrahlt wurden.

Die in der WDR-Sendung „Westpol“ ausgestrahlten Bilder zeigten laut Röring überwiegend Krankheitssymptome und Verletzungen an Tieren, die nachweislich tierärztlich behandelt worden seien. In einigen Fällen aber hätten beispielsweise Tiere rechtzeitig notgetötet werden müssen, was vielen Bauern schwerfalle....

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