Wo „Jamaika“ für die Landwirtschaft schwierig wird  

Jamaika soll jetzt die Große Koaliton ablösen. Was heißt das für die Landwirtschaft? Derzeit finden sich zwischen den potenziellen Koalitionären mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten. Wir haben die Wahlprogramme der drei Parteien gegenübergestellt.

Jamaika soll jetzt die Große Koaliton ablösen. Was heißt das für die Landwirtschaft? Derzeit finden sich zwischen den potenziellen Koalitionären mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten. Wir haben die Wahlprogramme der drei Parteien gegenübergestellt.
 
Die meisten Diskussionen dürfte es in den Koalitionsgesprächen bei den Themen Zukunft der EU-Agrarpolitik und künftige Rahmenbedingungen für die Nutztierhaltung geben. Während die Union im Wesentlichen die 1. und 2. Säule der EU-Agrarpolitik so weiterführen möchte wie bisher, wollen die Grünen ein neues Fördersystem "öffentliches Geld für öffentliche Leistungen" vorschlagen.

Bei der Tierhaltung sind die Positionen von Union und FDP relativ nahe beieinander. Die Grünen wollen dagegen die "industrielle Massentierhaltung in den nächsten 20 Jahren abschaffen". Auch bei Düngung und Pflanzenschutz werden die Grünen auf strengere Anwendungs- und Zulassungsregeln drängen.

Schneller einigen könnten sich die Koalitionäre dagegen bei den Themen Flächenverbrauch reduzieren, Artenvielfalt fördern und Digitalisierung beschleunigen. Beim Klimaschutz werden die Grünen dagegen einerseits den Ausbau erneuerbaren Energien stärker fördern wollen, als Union und FDP, andererseits aber auch den Beitrag der Landwirtschaft zum Ausstoß klimaschädlicher Gase problematisieren.

Was die Parteien in den einzelnen Bereichen im Detail fordern, zeigt Ihnen der anliegende "Jamaika-Check Landwirtschaft".

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