Wolf reißt erneut Schaf am Niederrhein

In Hünxe am Niederrhein hat erneut ein Wolf ein Schaf gerissen. Das zeige die Speichelprobe, die an einem toten Schaf sichergestellt worden war, teilte das Landesamt für Natur-, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) am Donnerstag mit

In Hünxe am Niederrhein hat erneut ein Wolf ein Schaf gerissen. Das zeige die Speichelprobe, die an einem toten Schaf sichergestellt worden war, teilte das Landesamt für Natur-, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) am Donnerstag mit. Das Gebiet im Kreis Wesel gehört zum ersten offiziellen nordrhein-westfälischen Wolfsgebiet, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Seit Anfang Oktober können Schaf- und Rinderhalter in Teilen der Kreise Kleve, Wesel, Borken und Recklinghausen sowie der Städte Bottrop und Oberhausen daher eine Förderung für Maßnahmen zum Herdenschutz beantragen.

Mehrfache Sichtungen, Risse von Schafen und Losungen (Kot), vor allem aber genetische Nachweise legen nahe, dass ein Wolf im Bereich der Gemeinde Schermbeck im Kreis Wesel standorttreu geworden ist. Die Nachweise verdichten sich dabei auf eine junge Wölfin mit der Kennung GW954f, die ursprünglich aus einer Wolfsfamilie nahe dem niedersächsischen Schneverdingen stammt.


Diskussionen zum Artikel

von Wilhelm Grimm

Hoffentlich gelingt es nicht, die DNA der Dinosaurier wieder zum Leben zu erwecken !!!!!

Deutschlands Politiker wären nur noch im Freudentaumel, so lange es währt.

von Wilhelm Bee

@WG

Nach dem Wolf sind jetzt zunächst mal Bär, Elch und Wisent dran! Ihr Vorhaben ist etwas für nachfolgende Generationen. Es ist schon erstaunlich, dass sich der Mensch, begleitet vom technischen Fortschritt, selbst zurückentwickelt.

von Erwin Schmidbauer

Elch und Wisent

werden wahrscheinlich nicht flächendeckend nach Deutschland eingelassen. Zu gefährlich für Autofahrer bzw. deren Fahrzeuge! Da merkt man, welchen Stellenwert untereinander Schafe und Versicherer bzw. die Autos haben.

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