Brot- und Futterweizen dürfen rege gefragt bleiben Plus

D er Getreidemarkt kam in diesem Jahr früher als sonst in Schwung.Etliche Mühlen und Verarbeiter signalisierten bereits kurz nach dem Jahreswechsel,dass sie an Brotweizen und -roggen interessiert seien.Die heimische Mischfutterindustrie begann mit Ergänzungskäufen. Ein wichtiges Zugpferd für den Markt ist auch der Drittlandexport.Deutscher Brotweizen ist z.B.nach wie vor in Nordafrika gut unterzubringen.In der ersten Januarwoche wurden 100 000 t Weizen nach Algerien verkauft.Und auch für den weiteren Verlauf rechnen Exporteure mit guten Absatzchancen,vorausgesetzt,Brüssel behält die bisherige Exportpolitik bei und gewährt Erstattungen. Dies gilt auch für Gerste und Roggen. Bis Anfang Januar erteilte die Kommission EU-weit Lizenzen für den Drittlandexport von: 6,4 Mio.t Weizen (Vj.ca.5,7 Mio.t), 4,4 Mio.t Gerste (Vj.knapp 4,9 Mio.t), 1 Mio.t Roggen (Vj.rund 556 000 t). Von diesem Kuchen haben sich hiesige Händler ein großes Stück abschneiden können.Insgesamt bewegten sich die deutschen Ausfuhren in Dritt-und EU-Länder nach vorläufigen Schätzungen schon im ersten Quartal des laufenden GetreideWirtschaftsjahres bei Roggen und Weizen jeweils um rund 400 000 t über dem Niveau des letzten Jahres.Im zweiten Quartal soll der Vorsprung noch größer geworden sein, heißt es in Fachkreisen. Feste Brotweizenpreise an den Exporthäfen Lebhafte Deckungskäufe des Exporthandels haben an den norddeutschen Häfen zu anziehenden Brotweizenkursen geführt.Zuletzt wurden franko Hamburg und Rostock zwischen 26 und 26,50 DM pro dt gezahlt und damit 50 bis 75 Pf/dt mehr als im Dezember. An diesen Notierungen orientieren sich auch die Mühlen im Norden.Für weniger als 26 DM pro dt frei Lager ist Brotweizen mit zwölf Prozent Protein in Hafennähe nicht zu bekommen.Für Ware mit sehr guten Backeigenschaften sind 25 bis 75 Pf/dt mehr zu zahlen ,berichtet ein Händler. Knapp darunter bewegen sich die Gebote der Mühlen an anderen Standorten: In Überschussregionen (z.B.SüdostNiedersachsen und Sachsen-Anhalt)werden 25 bis 25,25 DM/dt franko Lager genannt. In niedersächsischen und anderen nordwestdeutschen Zuschussgebieten las-sen sich 25,50 bis 25,75 DM/dt erzielen. Um bis zu 50 Pf/dt höher liegen die Mühlenpreise im Raum Weser-Ems/Bremen.Der Grund ist die starke Weizennachfrage der Mischfutterhersteller. Im Südwesten werden bis 26,50 DM/dt...


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