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Im Vorfeld der Ernte 2019 schwächeln die Getreidepreise. Falls die Ertragsprognosen wegen zu wenig Regen gesenkt werden, könnte sich das wieder ändern. Noch sieht es aber nicht danach aus.

Viele Getreideerzeuger haben in den letzten Wochen schon einen Teil der nächsten Ernte vorverkauft. Die Angaben schwanken zwischen 20 und 33% der voraussichtlichen Mengen. Das dürfte die richtige Entscheidung gewesen sein. Denn im Kielwasser der Tagespreise (siehe Seite 105), geben auch die Kontraktofferten für Lieferungen ex Ernte 2019 nach:

  • Für Brotweizen werden in Zuschussgebieten noch 150 bis 160 €/t geboten (netto, frei Ersterfasser), aber in Überschussgebieten dagegen oft nur magere 140 bis 150 €/t und teils noch weniger.
  • Futterweizen wird an veredelungsstarken Standorten mindestens 10 bis 15 €/t höher bewertet als B-Weizen, an anderen Standorten allerdings meistens 5 bis 10 €/t niedriger. Für den A- und E-Weizen gibt es noch keine Kurse.
  • Futtergerste kostet ex Ernte 2019 verbreitet 10 bis 15 €/t weniger als Weizen. Einige Erfasser reden sogar über noch größere Preisabstände.
  • Neuer Brotroggen wird nach wie vor kaum gehandelt. Offenbar spekuliert man auf eine Preisrallye wie 2018.
  • Im Gegensatz zu den anderen Getreidearten haben die Prämien für neuerntige Sommerbraugerste zuletzt stellenweise wieder leicht angezogen. Die Zuschläge auf die Erzeugerpreise für normale...

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Artikel geschrieben von

Jörg Mennerich

Redakteur Markt

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