Jetzt kommt die erste Nagelprobe Plus

Bislang enttäuschen die Getreideerlöse fast auf ganzer Linie. Die Nachernte-Vermarktung hat allerdings gerade erst begonnen. Warten Sie also noch ab.

Die Getreideerlöse dümpeln auf niedrigem Niveau vor sich hin – abgesehen von Brotroggen (siehe Übersicht) sowie Braugerste. Und ginge es nach den Abnehmern, sollten Landwirte auch im weiteren Verlauf nicht auf Preissteigerungen hoffen. Zur Begründung verweisen sie auf:

  • eine relativ ruhige Inlandsnachfrage,
  • ein großes weltweites Angebot,
  • starke Konkurrenz aus dem Schwarzmeerraum für EU-Exporteure und
  • auf den starken Euro, der unser Getreide am Weltmarkt verteuert.

Saison erst in der Startphase:

Verarbeiter sind vorerst wirklich gut versorgt, und die Ernteprognosen des US-Agrarministeriums oder des Internationalen Getreiderates nähern sich sogar immer mehr den Rekordzahlen des Vorjahres. Das gilt vor allem für Weizen. Aber das heißt nicht, dass die Vermarktungssaison 2017/18 schon gelaufen ist. Im Gegenteil, sie beginnt eigentlich erst. „Wer jetzt verkauft, hätte besser ganz auf die Einlagerung verzichtet“, sagt ein...


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen