Mehr als 2018, aber unterm Schnitt Plus

Die Getreideernte hat früher begonnen als üblich. Der Gerste hat die lange Hitze offenbar nicht zu viel ausgemacht. Aber was ist mit Weizen, Mais und Co.? Steigen die Preise eventuell bald wieder?

Der Startschuss für die Mähdrescher fiel in diesem Jahr wegen der wochenlangen Hitzeperiode im Juni etwa zwei Wochen früher als sonst. Und weil zudem schon vorher zu wenig Wasser in den Böden war – Folge der Dürre von 2018 – befürchteten Skeptiker starke Ertrags- und Qualitätseinbußen. Gerste scheint davon, abgesehen von leichten Standorten, zumeist verschont geblieben zu sein. Dass das bei Weizen und vor allem bei Mais auch so ist, wird hingegen in Fachkreisen bezweifelt. Analysten warnen allerdings trotzdem davor, auf kurzfristig kräftig steigende Preise zu spekulieren.

Größere Ernte als im Vorjahr

Viele Händler haben die Erzeugerpreise in den letzten Tagen sogar etwas gesenkt. Zum Einen, weil sie auch in diesem Jahr wieder einen Verkaufsdruck aus der Ernte heraus erwarten. Zum Anderen, weil das Angebot trotz der widrigen Vegetationsbedingungen bei uns und anderen wichtigen Getreideerzeugern vielleicht unterm langjährigen Schnitt bleibt, jedoch größer ausfallen dürfte als 2018/19.

Der Internationale Getreiderat (IGC)erwartet eine weltweite Weizenernte von 769 Mio. t. Das wäre gegenüber der Vorsaison ein Plus von knapp 5%. Neben der EU sollen auch Russland, die...

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