„Meine Futterrezeptur erstelle ich selbst!“

Mischfutter zu vergleichen, ist bisher nahezu unmöglich. Mit einer Onlineplattform für Futtermittel könnte der Markt transparenter werden – wenn die Bauern es fordern.

Der Onlinehandel von individuellen Futtermischungen ist bisher minimal, weil Vergleichbarkeit und Transparenz fehlen oder nicht gewollt sind. eFeed könnte das ändern. Es ist eine Internet-Plattform für Mischfutter, bei der Angebot und Nachfrage nach Futtermitteln auf transparente und unabhängige Weise zusammengebracht werden. Das System kommt aus den Niederlanden und vermittelt dort jährlich rund 300000 t Futter zwischen Tierhaltern und Futterherstellern.

Wie funktioniert es?

Ist ein Tierhalter unter www.efeed.de registriert, kann er die Zusammensetzung seines Futters selbst festlegen. Das gilt für Inhaltsstoffe genauso wie für Komponenten. Wer also in seinem Fresserfutter beispielsweise nur Sojaschrot als Eiweißträger haben möchte und keine Getreideschlempe, kann das hier festlegen. Der Lieferant muss sich daran halten und kann Komponenten nicht einfach austauschen, weil sie gerade günstiger sind. Nur der Landwirt selbst kann die Zusammensetzung ändern, muss aber mindestens 8 t bestellen. Bei einem längerfristigen Kontrakt liegt die Mindestbestellmenge bei 100 t.

Es gibt sowohl Standardfutter als auch die Möglichkeit, individuelle Rationen festzulegen. Das Programm zeigt automatisch den Preis und die verschiedenen Anbieter. Möglich ist das, weil die teilnehmenden Mischfutterbetriebe ihre aktuellen Preise für die Komponenten hinterlegt haben. eFeed bietet sozusagen rund um die Uhr verbindliche Angebote.

In Deutschland wird eFeed bisher vor allem von der Profarm GmbH genutzt, die zur Raiffeisen Viehvermarktung GmbH (RVG) in Ennigerloh gehört. Ansprechpartner ist dort Georg Degen, der bei der RVG...

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