Optimisten warten auf bessere Preise Premium

Stetige Ergänzungskäufe der Verarbeiter und zunehmende Drittlandexporte haben die Getreidepreise befestigt. Von Euphorie kann aber noch keine Rede sein. Ändert sich das bald?

Von Mitte September bis Mitte Oktober haben die Großhandelspreise für Weizen in Hamburg und an anderen absatzstarken Standorten um 10 bis 15 €/t angezogen. Statt „Matif minus“ werden auf der Großhandelsstufe mittlerweile „Matif plus“ bewilligt. Das ist normalerweise ein Indiz dafür, dass auch Landwirte wieder einen Teil ihrer Lagerbestände zu attraktiveren Preisen absetzen können. Noch kann davon aber keine Rede sein.

Selbst in Zuschussregionen sind die Erzeugernotierungen während des oben genannten Zeitraums nur um 7,50 bis 8 €/t gestiegen. In Überschussgebieten traten sie teils sogar auf der Stelle. Zuletzt signalisierten Händler durch moderate Preisaufschläge allerdings auch dort Interesse an Anschlusslieferungen aus der Landwirtschaft. Es wäre also falsch, die Saison 2019/20 abzuhaken, bevor sie richtig begonnen hat.

Nachfrage nimmt zu

Beobachter gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Brot- und Futtergetreide in den kommenden Wochen lebhafter wird. Die meisten Ersterfasser waren bislang mit der Aufbereitung, Abrechnung und dem Weiterverkauf der aus der Ernte heraus gelieferten Mengen beschäftigt. „Damit sind wir jetzt größtenteils durch“, berichtet ein norddeutscher...

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Artikel geschrieben von

Jörg Mennerich

Redakteur Markt

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