Schwere Kälber bringen bessere Preise Premium

Die Preise bei Nutzkälbern driften auseinander. Gesucht werden schwere Tiere. Fleischrassen einkreuzen und gut anfüttern kann sich lohnen, meint Carina Lutz von der LWK NRW.

Viele Milcherzeuger mit HF-Tieren fremdeln mit der Nutzkälbervermarktung. Meistens wollen sie ihre Bullenkälber nur ohne große Mühe loswerden. Auf der anderes Seite stehen professionelle Händler und Mäster, die genau wissen, was sie zahlen können und wollen. Die Preisschere zwischen „guten“ und „schlechten“ Kälbern driftet daher seit Jahren auseinander. Warum ist das so?

Gute HF-Kälber gefragt:

Der Anteil der HF-Kälber an den gehandelten Tieren liegt in NRW bei etwa 75 bis 80%. Bundesweit ist der Anteil zwar kleiner. Weil aber auch in Süddeutschland immer mehr Milcherzeuger auf Holstein Friesian (HF) mit hohen Milchleistungen setzen und die eigene Bullenmast einstellen, wächst das Angebot.

Erzeuger unterschätzen dabei oft ihren Einfluss auf Qualität und Erlös der abgehenden Kälber. Klar ist: Niemand macht aus einem schwarzbunten Bullenkalb von einer 10000-Liter-Kuh ein Muskelpaket für die Bullenmast. Aber ein Mindestgewicht von 48 kg nach 14 Tagen ist bei guter „Pflege“ auch mit den Nachkommen einer Hochleistungskuh möglich. Das kann sich lohnen, weil schwächere Bullenkälber mit „Mängeln“ von den Kälberhändlern nur noch ungern abgeholt...

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