„Unsere Milchexporte in die EU sind minimal!“

Neuseeland drängt mit Macht auf den EU-Milch- und Fleischmarkt. Beim Handelsabkommen mit Brüssel setzt Agrarminister Damien O’Connor auf Zusammenarbeit und Qualität.

Wie geht es den neuseeländischen Milchfarmern?

O’Connor: Die neuseeländischen Milchproduzenten haben schwierige Jahre hinter sich. Der Frühling war nun gut, der Milchpreisindex ist stabil. Sie sind daher zuversichtlich.

Wie stark beeinflusst der Ausbruch von Mycoplasma-bovis von 2017 noch die neuseeländische Milchproduktion?

O’Connor: In Bezug auf die Gesamtmilchmenge belastet das nicht. Aber es hat das Vertrauen in die neuseeländische Milchproduktion gestört. Wir haben uns verpflichtet, die Krankheit auszurotten.

Bis wann wollen Sie wieder frei von Mykoplasmen werden?

O’Connor: Mit sicheren Kontrollen und einem strengen System zur Rückverfolgung von Rinderbewegungen könnte es zehn Jahre dauern.

Wie viel Milch exportiert Neuseeland in die EU?

O’Connor: Unsere Milchexporte in die EU haben insgesamt einen Wert von rund 243 Mio. NZ-$ pro Jahr. Das sind nur gut 1,7 Prozent unserer Ausfuhren. Unsere wichtigsten Märkte für Milchprodukte sind China, Australien, die USA und Asien. Die Mengen, die in die EU und nach Großbritannien gehen, sind im Vergleich winzig.

Zu welchen Zöllen exportieren Sie in die EU?

O’Connor: Wir haben Exportquoten, die wir seit einiger Zeit nicht mehr bedienen. Wir brauchen mehr Flexibilität auf dem europäischen und britischen Markt. Dafür verhandeln wir das Freihandelsabkommen mit der EU.

Wollen sie beim Milchexport nur die Wertschöpfung anheben oder auch die Menge?

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