Zucker knapp und teurer?

Zwar soll die weltweite Zuckererzeugung 2022/23 wachsen, der Bedarf steigt aber noch stärker. Damit verengt sich die Bilanz, und die globalen Reserven schmelzen ab.

Eigentlich sind die Marktbeobachter des US-Agrarministeriums (USDA) mit ihrer aktuellen Prognose der weltweiten Zuckererzeugung in der kommenden Saison 2022/23 recht optimistisch: Mit knapp 183 Mio. t Rohzucker erwarten die Experten so viel Süßstoff aus Rohr und Rübe wie seit 2017/18 (194,2 Mio. t) nicht mehr. Gegenüber 2021/22 soll das Plus rund 1,7 Mio. t betragen. Dem gegenüber steht beim weltweiten Zuckerverbrauch mit gut 3,3 Mio. t allerdings ein fast doppelt so großes Plus. Der Bedarf könnte auf rekordhohe 78,8 Mio. t ansteigen, schätzt Washington.

Damit zeichnet sich eine noch engere globale Zuckerbilanz ab als im Vorjahr: Während Importe und Exporte größtenteils unverändert bleiben, sollen die Vorratsbestände wie im Vorjahr schon weiter schrumpfen. Die Marktbeobachter gehen von nur noch 45,36 Mio. t Zucker aus. Das wären nochmals 3,5 Mio. t weniger als 2021/22. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren war der weltweite Vorrat mit gut 52 Mio. t noch gut 6,6 Mio. t größer.

Weniger Zucker bei den Top 3

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