GEFA

Agrarexport sichert Arbeitsplätze

Auf die Leistungen der Exportwirtschaft haben die Agrarexporteure bei ihrem parlamentarischen Abend hingewiesen

Die Bedeutung des Agrarexports für die hiesige Wirtschaft hat die German Export Association for Food and Agriproducts (GEFA) hervorgehoben. Die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft leiste „einen ganz entscheidenden Beitrag“ zur Arbeitsplatzsicherung und zur Entwicklung strukturarmer Regionen, so die in der GEFA vereinten Exportorganisationen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft bei ihrem Parlamentarischen Abend.

Ihren Angaben zufolge ist die Agrar- und Ernährungswirtschaft viertstärkster Wirtschaftsbereich in Deutschland. Allein die Ernährungswirtschaft mit ihren rund 6.000 industriell produzierenden Unternehmen beschäftige heute etwa 600.000 Arbeitnehmer direkt. Rechne man die Landwirtschaftsunternehmen, Hersteller im Agrarsektor sowie die direkt vor- und nachgelagerten Dienstleistungsbereiche dazu, komme die Branche auf insgesamt rund 2 Millionen Arbeitsplätze.

Ausdrücklich verwies der scheidende GEFA-Sprecher Willi Meier auf den Stellenwert der Agrar- und Ernährungswirtschaft in strukturarmen Regionen. Die Branche stehe für „kontinuierliche Investitionen und Innovationen und damit für die Übernahme von Verantwortung im ländlichen Raum“. Die Unternehmen bildeten gezielt aus und investierten in die Forschung und Produktentwicklung. Einzelne Sparten wie die Landtechnik erzielten bis zu drei Viertel ihres Umsatzes aus dem Export.

Im Food-Sektor liege dieser Anteil im Durchschnitt bei rund 30 %. Vor diesem Hintergrund leiste der Agrarexport einen entscheidenden Beitrag zur Standortsicherung. Gleichzeitig sei Deutschland drittstärkster Importeur agrar- und ernährungswirtschaftlicher Güter. Für 2018 verzeichne man mit minus 13,7 Mio Euro eine deutlich gestiegene negative Agraraußenhandelsbilanz.

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von Rudolf Rößle

Schieflage

mit zunehmender Konzentration der Verarbeitungsstätten , steigt auch das Risiko von Übernahmen und Insolvenzen. Schon deswegen sollte die liefernde Hand nicht verhungern, um Wirtschaftskraft zu erhalten.

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