Ausbleibende Niederschläge verzögern Maisaussaat in Argentinien

Die argentinischen Landwirte sind besorgt über die sich sprunghaft ändernde Witterung im Land. Während ausreichend Niederschlag in manchen Landesteilen die Situation wieder entspannt hat, leiden andere Regionen unter der anhaltenden Trockenheit. Eine top Maisernte ist wohl nicht mehr drin.

In Argentinien kommt der Mais in dieser Saison oft zu spät in den Boden. (Bildquelle: top agrar)

Die argentinischen Landwirte sind besorgt über die sich sprunghaft ändernde Witterung im Land. Während ausreichend Niederschlag in manchen Landesteilen die Situation wieder entspannt hat, leiden andere Regionen unter der anhaltenden Trockenheit. Am meisten sind die nördlichen Landesteile von den unterdurchschnittlichen Niederschlagsmengen und den überdurchschnittlich hohen Temperaturen betroffen.
 
Besonders im Norden von Buenos Aires, Zentral-Santa Fe und Nord-Cordoba hat die Trockenheit zu einer Verzögerung der Maisaussaat geführt. In einigen wichtigen Anbauregionen ist das optimale Zeitfenster für die Aussaat bereits verpasst worden. Mais, der ab jetzt und in den kommenden Wochen erst gesät wird, dürfte vermutlich weniger Ertrag bringen, da die benötigte Vegetationszeit für das Ertragsoptimum nicht mehr erreicht wird. Nach Angaben der argentinischen Getreidebörse sind rund 40 Prozent der Maisanbaufläche von der Trockenheit betroffen, wobei besonders im Norden des Landes noch 0,9 Millionen Hektar Mais ausgesät werden müssen. Landesweit wurden bisher 70 Prozent der Maisflächen gedrillt. AMI

Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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