Handelsabkommen

Biodiesel-Importe: EU-Ölsaatenerzeuger sind Verlierer Premium

Europäischen Ölsaatenerzeuger sind nach Auffassung der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) die Verlierer des Beschlusses der Vertreter der EU-Mitgliedstaaten im Ausschuss für Handelsschutz (Trade Defence Instruments Committee – TDI) vom 30. Januar 2019.

Der Verband kritisiert die Zustimmung des Ausschusses zum Vorschlag der argentinischen Regierung für ein sogenanntes Preisverpflichtungsabkommen, wodurch die argentinischen Biodieselhersteller jährlich etwa 1,2 Millionen Tonnen Biodiesel zollfrei in die EU exportieren dürfen.

Diese Biodieselmenge entspricht einem Anteil von 10 Prozent am gesamten Biodieselverbrauch in der Europäischen Union. Gekoppelt ist dieser Marktzugang an die Einhaltung eines Mindesteinfuhrpreises, der auf Basis monatlicher durchschnittlicher Sojaölpreise berechnet werden soll. Das konkrete und rechtlich bindende Berechnungsverfahren wird im EU-Amtsblatt bekannt gegeben. Die UFOP befürchtet, dass infolge des im Detail noch nicht bekannten Verfahrens zur Festsetzung des Mindesteinfuhrpreises der Marktzugang über ein Preisniveau abgesichert wird, der insgesamt einen negativen Effekt auf den Biodieselpreis in der EU und folglich auch ...

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Artikel geschrieben von

Christian Brüggemann

Redakteur Markt

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Diskussionen zum Artikel

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von Werner Hirsch

Vertreter im Ausschuss über Handelsschutz der EU...

… opfern die Produzenten in der EU für Gewinne von Menschen die Nichts tun außer die Umwelt zu zerstören und auf Kosten anderer abzukassieren. Danke Liebe Vertreter. Danke Liebe EU. Die Briten haben schon recht wenn Sie aus diesem Versagerlobbyistenverein aussteigen. p.s.: Die Argentinier brauchen ja die Kohle von uns weil Sie es denselben Halsabschneidern schulden welche von dieser Entscheidung profitieren.

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