Briten dürfen Rind- und Lammfleisch nach Russland exportieren

Ab dem kommenden Jahr darf Großbritannien wieder Rind- und Lammfleisch nach Russland ausführen. Wie das Londoner Landwirtschaftsministerium (DEFRA) mitteilte, ist damit das vor 16 Jahren im Zuge der BSE-Krise verhängte russische Einfuhrverbot für britisches Fleisch beendet.

Ab dem kommenden Jahr darf Großbritannien wieder Rind- und Lammfleisch nach Russland ausführen. Wie das Londoner Landwirtschaftsministerium (DEFRA) mitteilte, ist damit das vor 16 Jahren im Zuge der BSE-Krise verhängte russische Einfuhrverbot für britisches Fleisch beendet.

Die Absatzförderungsorganisation für englisches Rind- und Lammfleisch (EBLEX) bezifferte den Wert der dadurch ermöglichten zusätzlichen Rotfleischausfuhren auf 80 Mio £ bis 115 Mio £ (99 Mio Euro bis142 Mio Euro). Die Rindfleischexporte könnten Anfang 2013 starten, die Lammfleischlieferungen im April. In 2011 habe das Vereinigte Königreich frisches und gefrorenes Rindfleisch im Wert von insgesamt rund 438 Mio £ (541 Mio Euro) ausgeführt. Der Exporterlös für frisches und gefrorenes Schaffleisch habe rund 382 Mio £ (472 Mio Euro) betragen.

„Russland ist weltweit einer der größten Rindfleischimporteure und das dortige Marktpotential ist riesig“, erklärte der bei EBLEX für die Handelsförderung zuständige Peter Hardwick. Der britische Bauernverband NFU lobte die ausdauernde Lobbyarbeit des Landwirtschaftsministeriums und der Absatzförderungsorganisation, die der Marktöffnung vorausgegangen sei. EBLEX ist eine halbstaatliche Einrichtung, die ihre Aktivitäten vorwiegend mit steuerähnlichen Branchenabgaben finanziert. In ihrem Jahresplan 2012/13 rechnet die Organisation mit Gesamteinnahmen von rund 16,7 Mio £ (20,6 Mio Euro). Davon seien mindestens 290 000 £ (358 000 Euro) für das Exortmarketing vorgesehen. AgE

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