Getreidemarkt

Coceral erhöht EU-Ernteschätzung leicht

Die Getreidehändler rechnen in Europa nun mit einer etwas höheren Ernte als noch im März.

In seiner aktuellen Prognose avisiert der Europäische Verband des Getreidehandels die EU-Getreideernte auf 301 Mio. t und damit 2,5 Mio. t höher als in der vorangegangenen Schätzung.

Die Schätzung der Weizenernte liegt mit 140,3 Mio. t leicht über den 140 Mio. t im März und deutlich über den 130 Mio. t im Jahr 2018. Für Deutschland schätzt Coceral die Weichweizenernte auf 24 Mio. t und damit 4 Mio. t über Vorjahreslinie. Auch für Frankreich wird mit einer größeren Ernte gerechnet. Hier liegt die Schätzung bei 36 Mio. t und damit 2 Mio. t über dem Vorjahresergebnis. Gleiches gilt für Dänemark, wo jetzt 4,5 Mio. t erwartet werden. Ein großes Plus gegenüber Vorjahr wird zudem für Italien, Schweden, Großbritannien und Polen gesehen, für Ungarn, Bulgarien und Rumänien indes weniger.

Die Prognose der EU-Gerstenernte 2019 liegt mit 59 Mio. t etwas unter dem Ausblick von 59,4 Mio. t im März, aber deutlich über den 56,5 Mio t des Vorjahres. Hinsichtlich der EU-Maisernte erwartet Coceral 62,9 Mio. t und damit fast 2 Mio. t mehr als noch im März. Während allerdings der Branchenverband die Maisernte 2018 auf 61 Mio. t taxiert, nennt die EU-Kommission 69,3 Mio. t. AMI

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Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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