Coceral korrigiert Prognose für EU-Getreideernte nach unten

Wegen der Trockenheit in einigen Teilen der EU hat der Europäische Dachverband des Getreidehandels, Coceral, seine Schätzung zur EU-Getreideproduktion 2018 um 3 Mio. t nach unten korrigiert. EU-weit werden es nicht mehr die im März angenommenen 302 Mio. t Getreide sein, sondern nur noch 299 Mio.

Ernte (Bildquelle: Pressebild)

Wegen der Trockenheit in einigen Teilen der EU hat der Europäische Dachverband des Getreidehandels, Coceral, seine Schätzung zur EU-Getreideproduktion 2018 um 3 Mio. t nach unten korrigiert. EU-weit werden es nicht mehr die im März angenommenen 302 Mio. t Getreide sein, sondern nur noch 299 Mio. t, womit die Vorhersage exakt auf dem Niveau von 2017 liegt, erklärt Coceral nach Informationen von aiz.info.

Die Getreideerzeugung in Deutschland, in Skandinavien, in Rumänien und in den baltischen Ländern setzt der Verband niedriger als in seiner Prognose vom März an .

Konkret schätzt Coceral die diesjährige EU-Weizenproduktion auf 139 Mio. t, im Vergleich zu 141,6 im Vorjahr. Die Gerstenernte soll mit 60,8 Mio. t dagegen über der Ernte von 2017 mit 58 Mio. t liegen. Hier hebe die erwartete höhere Erzeugung in Frankreich und Spanien die trockenheitsbedingte niedrigere Ernte im Nordosten Deutschlands, in Skandinavien und in den baltischen Ländern auf.

Für die Maisernte wird in der EU eine Menge von rund 60 Mio. t prognostiziert und somit eine Erzeugung auf Vorjahresniveau. Dagegen erwartet Coceral einen Rückgang der Rapsernte von 22 Mio. t im Vorjahr auf nur noch 21 Mio. t.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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