Virus

Corona belastet Raps und Getreide

Das Coronavirus legt weltweit Handel und Märkte lahm. Gilt das auch für die Agrarmärkte?

Reale Auswirkungen auf die Warenströme sind zwar nach wie vor die Ausnahme, trotzdem lassen sich Auswirkungen des Coronavirus auf die internationalen Getreidenotierungen nicht abstreiten, und zwar negative. Dies deckelt derzeit auch die realen Kassapreise. Das Angebot ist allerdings nicht gerade drängend und trifft auf eine zumeist stetige Nachfrage. Deshalb gehen die Versuche einiger Abnehmer, die Erzeugerpreise zu senken, bislang ins Leere.

Tagesaktuelle Notierungen und Kurse für Getreide

Die Hysterie wegen des Coronavirus macht vor den internationalen Ölsaatenmärkten nicht halt. Die Notierungen schwächeln teils spürbar. Das gilt auch für den Raps an der Pariser Matif. Dieser hat am letzten Freitag erneut nachgegeben, obwohl das kleine Angebot eigentlich für feste Preise spricht. Und ob sich in dieser Woche wieder freundlichere Tendenzen durchsetzen, muss sich erst noch zeigen. Es versteht sich, dass momentan auch die Erfasser und Verarbeiter auf der Preisbremse stehen.

Tagesaktuelle Notierungen und Kurse für Raps

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Die US-Schweinepreise leiden unter der Corona-Epidemie in China.


Diskussionen zum Artikel

von Hermann Kamm

Normalerweise müsste

der Erzeugerpreis steigen , da auch die Nachfrage durch Hamsterkäufe steigt. Egal welche neue Meldung in den Medien kommt, wird vom Handel genutzt um die Erzeugerpreise zu senken! Das hat mit Markt nix mehr zu tun! Regelrechter Betrug an Landwirten!!!!!!!! Sauerei.

von Gerd Uken

Wir müssen uns nichts vor machen

Es kommt zeitverzögert un 3 Wochen. In China stapeln sich die Container weil keine LKW Fahrer genügend da sind. Preislich wird das ja jetzt schon vom LEH genutzt in dem jetzt schon der Preis gesenkt wird - Butter für 1,29 das ist sonstige wie im NOV. 2016!

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