Dänemarks Ferkelexporte und Schlachtungen steigen

Entgegen dem rückläufigen Trend von immer weniger Sauen in Dänemark, werden nun wieder mehr Mutterschweine gehalten. Damit steigt nicht nur der Ferkelexport, sondern vermutlich erstmals auch wieder die Schlachtungen. Allein im Zeitraum von fünf Jahren.

Dänemark-Flagge (Bildquelle: topagrar)

Entgegen dem rückläufigen Trend von immer weniger Sauen in Dänemark, werden nun wieder mehr Mutterschweine gehalten. Damit steigt nicht nur der Ferkelexport, sondern vermutlich erstmals auch wieder die Schlachtungen. Allein im Zeitraum von fünf Jahren, zwischen 2011 und 2016, wurden mit insgesamt 13,2 Millionen Stück insgesamt über fünf Millionen Ferkel mehr jenseits der Landesgrenzen vermarktet. Die Nachfrage nach dänischen Ferkeln steigt stetig in Polen und in Italien. Hier wird dänische Genetik favorisiert.

Für das Jahr 2018 sollten die Schweineschlachtungen in Dänemark erstmals wieder seit langem steigen. Großes Problem in der dänischen Agrar- und Ernährungsbranche ist allerdings ein Mangel an Fachkräften, welcher ein ernsthaftes Problem für die anvisierten Wachstumsziele werden könnte. Im November und Dezember 2017 lieferten dänischer Ferkelvermarkter im Vergleich zum gleichen Zeitraum vor zwölf Monaten deutlich weniger Jungtiere nach Deutschland, dafür mehr nach Polen. AMI

Artikel geschrieben von

Christian Brüggemann

Redakteur Markt

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