Schweinemarkt

„Die Schweinepreise bleiben nachhaltig oben“ Premium

Chinas ASP-Krise bewegt weltweit den Schweinemarkt. Der Westfleisch-Manager Sönnichsen rechnet mit einer Hochpreisphase, die es vorher noch nie gegeben hat.

„Auf die Schweinehalter kommt eine lange Phase mit guten Preisen zu“, glaubt Steen Sönichsen. Das Vorstandsmitglied der Westfleisch rechnet global mit einer steigenden Nachfrage nach Fleisch. „Die ASP in China ist außer Kontrolle. 70 % der chinesischen Schweineproduktion sind betroffen“, erklärte Sönnichsen auf der Generalversammlung in Münster am Montag. Die Schweinebestände würden in der Folge voraussichtlich um 20 bis 30 % zurückgehen. Das seien gute Aussichten für Exporteure und damit auch für die deutsche Landwirtschaft.

Für die Westfleisch ist das hingegen eher eine Herausforderung. „Wir können die hohen Preise immer nur verzögert weitergeben“, erklärte Johannes Steinhoff, der als Vorstandmitglied für die Weiterverarbeitung...

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Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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Diskussionen zum Artikel

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von Norbert Post

Armutszeugnis

Es ist ein Armutszeugnis, wenn Westfleisch von China abhängig ist. Der Schweinepreis ist für alle Schlachter hochgegangen. Ich erwarte von WF eine grundsätzlich deutlich bessere Vermarktungsstrategie zu unseren Gunsten. Liebe Leute, dafür gibt es euch in der Genossenschaft! Mehr Wertschöpfung für die Landwirtschaft. Ich verstehe nicht warum es die Verantwortlichen nicht verstehen, warum es überhaupt Genossenschaften gibt?! Die Privaten zahlen das gleiche wir ihr? Wie kann das sein? Besser sein als andere das ist die Aufgabe und für uns Bauern einen deutlichen Mehrwert bieten!

von Ludwig Rasche

Produktion hochfahren

Nein, ich denke wir werden die Produktion zumindest in Deutschland ehr nicht hochfahren sondern entstandene Löcher der letzten Jahre stopfen, neue Auflagen erfüllen, manche müssen sogar die Bestände abstocken. Insgesamt wird die Produktion nicht hochgefahren werden.

von Andreas Gerner

Alle Länder ohne ASP werden aber bei den jetztigen Preisen und Exportchancen rasch die Produktion hochfahren und China&Co mit Fleisch zumüllen, das die gar nicht alles brauchen können. Und schon ist wieder zu viel da und die Preise purzeln. Dies wird Westfleisch dann nicht "nur verzögert weitergeben können". Nach dem Boom kommt der "Boom"erang

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