Blockierte Häfen

Elf Frachter holten Samstag über Donau 45.000 t Getreide aus Ukraine

Die umständliche Route der Frachtschiffe über die Donau spielt sich offenbar immer besser ein. Hierüber konnte die Ukraine schon viermal mehr Getreide ausführen als über die Schwarzmeerhäfen.

Der Getreideexport über die Donau scheint langsam in Gang zu kommen. Das ukrainische Infrastrukturministerium teilt mit, dass allein am Samstag elf Schiffe in Richtung der ukrainischen Donauhäfen Ismail, Reni und Ust-Dunaisk unterwegs gewesen seien.

Die Schiffe haben demnach insgesamt 45.000 t geladen. Seit März wurden laut Ministerium bereits mehr als 4 Mio. t Getreide über die ukrainischen Donauhäfen außer Landes gebracht, zitiert die dpa die Regierung.

Parallel laufen einige Exporte unter türkischer Kontrolle über drei ukrainische Schwarzmeerhäfen. Hintergrund ist ein mit Russland ausgehandeltes Abkommen. Hierüber sollen bislang aber lediglich 1 Mio. t Getreide und andere Lebensmittel ausgeführt worden seien. Insgesamt seien 103 Schiffe in See gestochen, 46 von ukrainischen Häfen und 57 in Richtung Ukraine, heißt es.

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