WVZ

Erste Rüben-Ernteschätzung veröffentlicht

Mit 375.000 ha haben die deutschen Rübenanbauer rund 15.000 ha weniger Rüben gepflanzt als im Vorjahr.

Die Zuckererzeugung 2019/20 könnte mit 4,26 Mio. t etwa auf dem Niveau des Dürrejahres 2018 ausfallen. Das geht aus der ersten Ernteschätzung für Zuckerrüben des Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker (WVZ) hervor. Den durchschnittlichen Rübenertrag hat die WVZ auf knapp 70 t/ha geschätzt. Der Zuckergehalt der Rüben dürfte im Bundesmittel bei gut 18 % liegen.

Anlässlich der Veröffentlichung der Ernteschätzung weist Günter Tissen, Hauptgeschäftsführer der WVZ, auf die prekäre Lage des Sektors hin: „Wir sehen hier neben witterungsbedingten Ausfällen auch die Folgen der fortdauernden Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten deutscher Anbauer bei Pflanzenschutzmitteln und Sonderprämien für den Rübenanbau. Appelle an die Bundesregierung und an die Europäische Kommission, zielführende Maßnahmen gegen die Benachteiligung des Zuckerrübenanbaus in Deutschland zu ergreifen, sind bislang leider verhallt. Eine weitere Verschärfung der Krise im Zuckersektor ist zu befürchten.“

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Artikel geschrieben von

Christian Brüggemann

Redakteur Markt

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