EU-Exporte von Weizen weiterhin lebhaft

Auf die festen EU-Weizenkurse hat sich die jüngst gewonnene Ausschreibung von über 300.000 Tonnen Weichweizen nach Ägypten ausgewirkt. Davon soll mehr als die Hälfte aus Rumänien kommen. Die Restliche Menge liefert Frankreich.

Auf die festen EU-Weizenkurse hat sich die jüngst gewonnene Ausschreibung von über 300.000 Tonnen Weichweizen nach Ägypten ausgewirkt. Davon soll mehr als die Hälfte aus Rumänien kommen. Die Restliche Menge liefert Frankreich. Allerdings war der Preis mit umgerechnet 208 Euro je Tonne auch der niedrigste der in dieser Saison erzielt worden war. Marktteilnehmer sehen darin ein Indiz für ein reichliches Angebot.
Gleichzeitig hat Saudi-Arabien 690.000 Tonnen Weizen zur Lieferung im April/Mai 2015 getendert, neben Amerika und Australien haben auch europäische Herkünfte den Zuschlag erhalten.
Für positive Stimmung sorgen auch die neuen Ausschreibungen aus Jordanien, Tunesien, der Türkei und Libyen. Vor allem die Ankündigung Libyens, ein staatliches Vorratsprogramm zur Absicherung der Inlandsversorgung einzurichten, macht EU-Anbietern Hoffnung. Die jüngsten Ausschreibungen konnten nicht bedient werden, denn Libyen steckt in massiven politischen und wirtschaftlichen Problemen. AMI


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