EU: Landwirte bauen deutlich weniger Braugerste an

Die verspätete Aussaat in vielen Regionen Europas lässt die Braugerstenfläche schrumpfen. Wegen der kürzeren Vegetationszeit steigt zudem das Risiko von Ertragseinbußen.

Die verspätete Aussaat in vielen Regionen Europas lässt die Braugerstenfläche schrumpfen. Wegen der kürzeren Vegetationszeit steigt zudem das Risiko von Ertragseinbußen. In Deutschland wird nach Angaben des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) die Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um 37 Prozent auf 370.000 Hektar sinken und damit sogar unter das langjährige Mittel von 460.000 Hektar fallen.
 
Auch in Frankreich wird mit einer unterdurchschnittlichen Anbaufläche von 490.000 Hektar gerechnet. In Dänemark liegen die erwarteten 500.000 Hektar rund 100.000 Hektar unter dem Vorjahresergebnis. In den östlichen Nachbarländern wird ebenfalls mit kleineren Aussaatflächen gerechnet. Die ungünstigen Witterungsbedingungen im Herbst 2012 haben in Großbritannien zu größeren Anbauflächen bei den Sommerungen geführt. Die kürzere Vegetationsperiode schürt in Österreich, Tschechien, Ungarn und der Slowakei die Sorge um Ertragsausfälle. In den nördlichsten Anbaugebieten Finnland und Schweden könnte der Braugerstenanbau, wenn auch mit Verspätung, noch das Vorjahresniveau erreichen. (AMI/ab)

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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