Raps

EU-Rapsimporte verdoppeln sich Premium

Die Rapseinfuhren der Europäischen Union haben sich zuletzt kräftig erhöht.

Wie die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) mit Verweis auf aktuelle Daten der EU-Kommission mitteilte, belief sich die betreffende Menge im Zeitraum 1. Juli bis 27. Oktober 2019 auf rund 2,6 Mio t, nach nur 1,3 Mio t in der Vorjahresperiode. Die Brüsseler Fachleute prognostizieren für das gesamte Wirtschaftsjahr einen Import von rund 5,5 Mio t Raps. Als Grund für den kräftigen Anstieg der EU-Rapseinfuhren nennt die UFOP die kleine diesjährige Ernte in der Gemeinschaft, die laut Kommission nur 16,8 Mio t der schwarzen Ölfrucht erbrachte. Dies war die kleinste...

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von Heinrich Roettger

Wir brauchen keinen GVO Dumping Raps aus Kanada

GVO Rapssaat sollte in Deutschland von allen Stufen der Landwirtschaft komplett boykottiert werden. Die Ölmühlen von ADM in Hamburg sollten, wie bei den Französischen Bauern üblich , komplett bestreikt werden.Hier brauchen wir die Solidarität der gesamten Lieferkette, um deutliche Zeichen gegen nicht nach europäischen Standards produzierte Rapssaat zu protestieren!

von claus Klüber

...... und unsere Erlöse bleiben schön gedeckelt !!!!!!

von Gerhard Steffek

Alles Bio, oder was?

Man sieht die Verlogenheit unserer Politik bei diesem Thema wieder sehr gut. Bei uns wird der Anbau bis zum geht nicht mehr in die Mangel genommen, dafür kauft man den Rest in Übersee dann wieder billig ein. Egal welcher Qualität, Hauptsache der Bedarf ist gedeckt und man kann sich als Gutmensch fühlen. Da drängt sich doch der Gedanke auf, wenn heutzutage als neues Schlagwort schon immer von Nachhaltigkeit geredet wird (wieso hat sich die Landwirtschaft dieses Thema eigentlich schon wieder abnehmen, bzw. aufdrängen lassen, ist sie doch diejenige die dies unabdingbar machen muß, da sonst die Existenzgrundlage verloren geht?), wo ist aber dann da die Nachhaltigkeit, bzw. Regionalität, Klima-, Umweltschutz? Aus tausenden von Kilometern Entfernung werden dann da die Rohstoffe herangekarrt. Wo ist da die Konformität zu Gretas Vorstellungen? Deren man auf der UN-Versammlung stehende Ovationen bereitete. Sieht die Wirklichkeit dann doch wieder ganz anders aus? Wird hier wieder dem aufmerksamen Beobachter gewahr, daß die Praxis doch grundsätzlich näher an der Wirklichkeit ist wie die Theorie? Oder trifft hier eher dieses Beispiel zu: "Manche Menschen sind so hohl, daß sie leicht schwimmen könnten. Tatsächlich gehen sie aber dann doch unter, weil sie nicht ganz dicht sind". Da ist es dann oft genug wie im Güllebecken. Der eine Dreck schwimmt oben, der andere setzt sich ab. Erstaunlich ist da jetzt die Verwunderung unserer Politiker, weil sich die Bauern mal langsam genötigt sehen das Rührwerk rauszuholen um den ganzen Dreck wieder unterzumischen.

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