EU-Schweinefleischexporte stagnieren

Die EU-Schweinefleischexporte lagen im September 2012 gut ein Fünftel unter dem Vorjahresniveau. Abgesehen vom Export nach China (+7 %) waren bei allen wichtigen Zielmärkten z. T. stark rückläufige Lieferungen zu verzeichnen. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass im September 2011 relativ hohe Exportmengen zu verzeichnen waren.

Die EU-Schweinefleischexporte lagen im September 2012 gut ein Fünftel unter dem Vorjahresniveau. Abgesehen vom Export nach China (+7 %) waren bei allen wichtigen Zielmärkten z. T. stark rückläufige Lieferungen zu verzeichnen. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass im September 2011 relativ hohe Exportmengen zu verzeichnen waren. Nach Einschätzung von Experten wurde der Exportrückgang von Engpässen in der Schweinefleischproduktion in einigen wichtigen Mitgliedstaaten der EU begleitet.

Für den gesamten Zeitraum von Januar bis September 2012 konnte jedoch aufgrund der dynamischen Entwicklung in der ersten Jahreshälfte ein Anstieg um 2 % auf eine Gesamtmenge von rund 1,2 Mio. t verbucht werden. Die kräftigsten Zuwächse verzeichneten die Exporte nach China (+69.300 t) und in die Ukraine (+28.100 t). Die Ausfuhren von Schweineinnereien sind mit einem Gesamtvolumen von 736.700 t um rund 6 % zurückgegangen. Dabei fand eine kräftige Verschiebung der Exporte vom traditionell starken Absatzmarkt in Hongkong hin zum chinesischen Markt statt. Auch die Lieferungen nach Russland sind mit -17,5 % deutlich zurückgegangen.


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