USDA-Zahlen setzen Sojapreise unter Druck

Die Preise für Ölsaaten und Getreide reagierten auf die neuen USDA-Schätzungen mit Abschlägen. Insbesondere die Sojabohnennotierungen gaben merklich nach, berichten Analysten der Commerzbank. Zwar gab es bei Sojabohnen eine Abwärtsrevision der US-Endbestände um 10 Mio. auf umgerechnet 3,4 Mio. Tonnen.

Die Preise für Ölsaaten und Getreide reagierten auf die neuen USDA-Schätzungen mit Abschlägen. Insbesondere die Sojabohnennotierungen gaben merklich nach, berichten Analysten der Commerzbank. Zwar gab es bei Sojabohnen eine Abwärtsrevision der US-Endbestände um 10 Mio. auf umgerechnet 3,4 Mio. Tonnen. Dies wurde jedoch durch steigende Vorräte in Südamerika mehr als ausgeglichen, so dass die weltweiten Sojabohnenendbestände leicht auf 60,1 Mio. Tonnen nach oben revidiert wurden. Während für Brasilien die Ernteschätzung um 1 Mio. auf ein Rekordniveau von 83,5 Mio. Tonnen angehoben wurde, gab es für Argentinien eine Abwärtsrevision um 1 Mio. auf 53 Mio. Tonnen.

Bei Mais wurden die zum Ende des laufenden Erntejahres erwarteten US-Lagerbestände aufgrund geringerer Exporte um 5% auf 16,1 Mio. Tonnen angehoben. Die globalen Maisvorräte am Ende des Erntejahres sollen bei 118 Mio. Tonnen liegen und damit 2 Mio. Tonnen höher als bislang erwartet.

Die Schätzung für die Weizenlagerbestände in den USA zum Ende des laufenden Erntejahres wurde um 3,5% auf 18,8 Mio. Tonnen reduziert. Gund hierfür war eine stärkere US-Nachfrage bei der Tierfütterung. Bei den weltweiten Weizenendbeständen gab es hingegen keine nennenswerte Änderung.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

Schreiben Sie Alfons Deter eine Nachricht


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen