Lebensmittelpreise

Fleisch und Fleischwaren spürbar teurer

Unter den Lebensmitteln haben sich in den vergangenen zwölf Monaten unter dem Strich vor allem Gemüse sowie Fleisch und Fleischwaren spürbar verteuert.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am vergangenen Donnerstag (12.9.) berichtete, lagen die Preise für Gemüse im August 2019 um durchschnittlich 12,8 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Deutlich mehr mussten die Konsumenten auch für Fleisch und Fleischwaren zahlen, nämlich im Mittel 4,3 %. Dagegen wurden Speiseöle und -fette im Vergleich zu August 2018 im Schnitt um 8,9 % preiswerter angeboten, Obst um 2,6 %. Was den Anstieg der Nahrungsmittelpreise insgesamt betrifft, bestätigte das Bundesamt den bereits Ende August veröffentlichten vorläufigen Wert von 2,7 %.

Der Preisauftrieb bei Lebensmitteln habe sich damit im fünften Monat in Folge verstärkt, stellten die Wiesbadener Statistiker jetzt fest. Gegenüber Juli 2019 legten die Verbraucherpreise für Nahrungsgüter laut ihren Angaben um durchschnittlich 0,2 % zu, dabei die für Obst um 1,5 % sowie für Fleisch und Fleischwaren um 0,5 %. Gemüse verbilligte sich dagegen im Monatsvergleich um 0,6 %.

Insgesamt gaben die Verbraucherpreise im Berichtsmonat im Mittel um 0,2 % nach. Verglichen mit August 2018 errechnete Destatis eine Teuerungsrate von 1,4 %, nach 1,7 % im Juli 2019. Die Preise für Energieprodukte zogen dabei im Mittel lediglich um 0,6 % an, die Strompreise allerdings um 3,8 %. AgE

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Diskussionen zum Artikel

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von Martin Schollbrock

Das ist nicht komisch,

das ist so gewollt. Der LEH zieht die Preise an mit der Folge, dass sie natürlich weniger bedarf haben und anschließend stöhen darüber, das sie nicht genug Marge bekommen. Man darf getrost davon ausgehen, das dieses Zenario auch von den Schlachtern so gewollt ist, damit die Preise für den Erzeuger niedrig bleiben. Was mich sehr erstaunt ist, das trotz rege umworbener Ware es noch keine Hauspreise im positiven Sinn gibt, sprich Konkurrenz um das Produkt, aber auch hier sind die BIG4 sich einig. Ein Konkurrenzkampf um die Ware würde sie viel Geld kosten, da ist es besser wenn man sich den Markt zu günstigen Konditionen aufteilt, so verdienen sie auch alle daran.

von Hermann Kamm

Nur komisch,

beim Erzeuger bleibt davon es wenigste hängen!

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