Frankreich: 6,8 Mio. ha Wintergetreide und -raps

Die französischen Landwirte haben auf rund 6,8 Mio ha Wintergetreide und -raps zur Ernte 2014 ausgesät, das sind rund 80 000 ha weniger als im Vorjahr. Das geht aus ersten Schätzungen des Statistischen Dienstes vom Pariser Landwirtschaftsministerium zum Stichtag 1. Dezember 2013 hervor.

Die französischen Landwirte haben auf rund 6,8 Mio ha Wintergetreide und -raps zur Ernte 2014 ausgesät, das sind rund 80 000 ha weniger als im Vorjahr. Das geht aus ersten Schätzungen des Statistischen Dienstes vom Pariser Landwirtschaftsministerium (Agreste) zum Stichtag 1. Dezember 2013 hervor. Die Fachleute verwiesen in dem Zusammenhang auf die teils feuchten Witterungsbedingungen und die verspätete Ernte 2013, insbesondere bei Körnermais. Im Einzelnen beläuft sich laut Agreste das mit Weichweizen bestellte Areal auf 4,9 Mio ha, nach 4,8 Mio ha im Vorjahr.

Während Landwirte in Pays de la Loire, Basse-Normandie und Midi-Pyrénées wieder mehr Weichweizen aussäten, verringerten ihre Berufskollegen in Burgund und in Lothringen sowie im Zentrum und in Rhônes-Alpes das Weichweizenareal. Zum Stichtag waren 89 % des Winterweizens in der Erde, während 2012 zum gleichen Zeitpunkt bereist 96 % des Weichweizens gedrillt waren.

Bezüglich des Hartweizens ermittelten die Statistiker erneut einen Rückgang der hierfür bestimmten Fläche um 10 % auf nunmehr rund 289 000 ha. Damit hat das Winterhartweizenareal laut Agreste wieder das zuletzt Ende der neunziger, Anfang der 2000er Jahre registrierte Niveau erreicht. Insbesondere in Midi-Pyrénées hätten die Landwirte Hartweizen aus der Fruchtfolge genommen. Mit 1,1 Mio ha blieb dagegen das mit Wintergerste bestellte Areal stabil. Während Landwirte in Lothringen, Midi-Pyrénées und Nord-Pas-de-Calais zur Ernte 2014 mehr Flächen mit dieser Getreidekultur bestellten, säten Berufskollegen in Burgund und im Zentrum weniger Wintergerste aus.

Die Triticale-Aussaatfläche liegt mit 384 000 ha laut den Agreste-Fachleuten weiterhin auf einem hohen Niveau. Roggen haben die französischen Bauern zur Ernte 2014 auf 30 000 ha ausgesät, Hafer auf 59 000 ha.

Bezüglich der Rapsaussaat stellten die Statistiker eine Ausdehnung des Anbaus um 7 % auf gut 1,5 Mio hat fest, nachdem im Herbst 2012 die Aussaat mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden war und somit zur Ernte 2013 eine sehr viel kleinere Rapsfläche zum Drusch zur Verfügung gestanden hatte. Insbesondere in Lothringen, in Poitou-Charante und im Zentrum haben die Landwirte wieder mehr Raps ausgesät; das sind auch diejenigen Regionen, die 2012 von den Schwierigkeiten betroffen gewesen waren.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Christian Brüggemann

Redakteur Markt

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