Raps dümpelt, Rapsschrot wird teurer

Die Forderungen für Raps und Rapsschrot haben sich in den vergangenen Wochen entgegengesetzt entwickelt. Fraglich ist, ob dieser Trend anhält.

Die Großhandelspreise für Raps und Rapsschrot haben sich im zurückliegenden Jahr über weite Teile parallel entwickelt. Seit Januar 2018 hat sich jedoch eine ungewöhnliche Situation eingestellt. Während Raps anhaltend schwächer tendierte, befestigten sich die Rapsschrotpreise. In den ersten fünf Wochen 2018 sind die Großhandelspreise für Rapsschrot um rund 13 % auf jüngst 212 EUR/t gestiegen, während die Forderungen für Raps auf 347 EUR/t um 1 % nachgegeben haben.

Grund für die entgegengesetzte Preisentwicklung war nach Angaben der Agrarmarkt Informationsgesellschaft mbH (AMI) eine etwas lebhaftere Nachfrage nach Rapsschrot bei gleichzeitig überschaubarem Angebot. Zudem stützten feste Sojaschrotpreise, getrieben von steigenden US-Sojakursen in Chicago, den Aufwärtstrend. Davon konnte Raps nicht profitierten. Allerdings endete der Aufwärtstrend der US-Sojakurse: Bei sich aktuell abschwächenden US-Notierungen dürften auch die Preise für Raps und dessen Nachprodukte neu kalkuliert werden.

Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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