Getreideernten in Europe verzögern sich

In weiten Teilen Europas werden sich die Getreideernten wohl deutlich verzögern. Laut dem jüngsten Bericht des EU-Agrarprognosedienstes (MARS) ist nur in den südlichen Teilen Europas und in der Schwarzmeerregion mit einer rechtzeitigen Ernte zu rechnen.

In weiten Teilen Europas werden sich die Getreideernten wohl deutlich verzögern. Laut dem jüngsten Bericht des EU-Agrarprognosedienstes (MARS) ist nur in den südlichen Teilen Europas und in der Schwarzmeerregion mit einer rechtzeitigen Ernte zu rechnen. In vielen Regionen liegen die Temperaturen in diesem Frühjahr deutlich unter dem Durchschnitt und der März war einer der kältesten in der bisherigen Wetteraufzeichnung.

Seine Ertragsprognosen belässt MARS aber unverändert zur Märzschätzung, da derzeit noch nicht beurteilt werden könne, in welchem Maße die Bestände den Entwicklungsrückstand noch kompensieren können. Für Raps der Ernte 2013 erwartet der Prognosedienst durchschnittliche Erträge von 30,9 Dezitonnen je Hektar und damit knapp zwei Prozent mehr als im fünfjährigen Mittel. Für Sonnenblumen sollen sich die Erträge auf 18 Dezitonnen je Hektar belaufen. Das wären zwar neun Prozent mehr als 2012, dafür wird jedoch der Fünfjahresschnitt um ein Prozent verfehlt. (AMI/ab)

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