Spielraum nach oben

Getreidemarkt: Nachholbedarf bei den Erzeugerpreisen Plus

Die festen Getreidepreise auf der Großhandelsstufe sind bei den Erzeugern noch nicht voll angekommen. Beobachter sehen aber auch dort noch Spielraum nach oben.

Die Börsen- und Großhandelsnotierungen für Brot- und Futtergetreide haben in den vergangenen Wochen überraschend deutlich angezogen. Der Weizen hat an die Pariser Matif z. B. die wichtige Marke von 200 €/t geknackt, und auch die Maiskurse sind gestiegen.

Allerdings ist davon auf der Erzeugerstufe aus Sicht vieler Landwirte noch nicht genug angekommen. Frei nach dem Motto: „Stell Dir vor, es ist Markt, aber keiner verkauft“, hält sich die Abgabebereitschaft denn auch in Grenzen. Und das dürfte wohl auch die richtige Entscheidung sein, wenn der jeweilige Handelspartner jetzt noch zu sehr mauert.

2 % kleinere Ernte

Viele Erfasser und Verarbeiter wähnen sich in der laufenden Saison gut bis sehr gut versorgt, und es drohen in der Tat keine Versorgungslücken. Das Angebot ist allerdings auch nicht übermäßig groß. Das bestätigen die jüngsten Schätzungen des Deutschen Raiffeisenverbandes. Dieser beziffert die deutsche Getreideernte des Jahres 2020 auf insgesamt rund 43,3 Mio. t (minus 2,1 % gegenüber dem Vorjahr), davon ca. 22,1 Mio. t Weizen (-4 %), 10,8...


Diskussionen zum Artikel

von Josef Doll

Gibt es dieses Jahr

auch wieder 25 Mio tonnen Getreideeinfuhren in die EU ? Denn nur so muss / kann die EU 30 bis 40 Mio tonnen Getreide exportieren . Zeigt die Jahrelange Geteidebilanz . Falls nicht und die Gesetze und Auflagen wirken, ja entlich wirken, weil das Wetter wieder mal zuviel oder zuwenig des ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Feste Preise auf der Großhandelsstufe -

die beim Erzeuger noch nicht ankommen. Da sieht man dann wieder das typische Marktverhalten. Wenn dieser voll ist, dann bekommt der Urproduzent nur noch die Krümmel vom Tisch und die anderen teilen sich den Kuchen auf. Konsequenz für die Bauern, jeder sollte seine Ware solange ... mehr anzeigen

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