top agrar plus Initiative Tierwohl

Hängt die ITW den Mittelstand ab?

Wenn die Initiative Tierwohl nächstes Jahr auf eine Marktfinanzierung umstellt, könnte sie mittelständische Schlachter verlieren ─ das hätte auch Folgen für Schweinehalter.

Die Initiative Tierwohl (ITW) stellt 2021 vom Fondsmodell auf ein marktfinanziertes System um. Das heißt, die Mehrkosten der Landwirte sollen dann auf dem freien Markt erlöst werden bzw. direkt an den Verbraucher weitergegeben werden. Bei der Umstellung könnte die ITW allerdings wichtige Unterstützer verlieren. Denn nach Informationen von top agrar benachteiligt das neue „Markt-Modell“ mittelständische Schlachtunternehmen. Erste mittelständische Betriebe überlegen sogar, ihre Mitgliedschaft bei der ITW zu kündigen.

LEH will Kosten an Verbraucher weitergeben

Worum geht es genau? In der dritten Phase der ITW wird erstmals auch beim Schweinefleisch die so genannte Nämlichkeit in der Fläche eingeführt. Das bedeutet, dass in der Packung mit ITW-Label im Supermarkt dann auch Fleisch steckt, das von einem teilnehmenden landwirtschaftlichen Betrieb stammt. Der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) hat sich in der neuen Rahmenvereinbarung dazu verpflichtet, diese ITW-Ware bevorzugt zu ordnen und den nötigen Zuschlag für den zusätzlichen Aufwand der Landwirte an die Schlachtunternehmen zu bezahlen.

Das Problem: Bisher ist nur der LEH dazu bereit. Zerleger, Verarbeiter, Großhandel etc....

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