Hiesige Frühkartoffelernte hat begonnen

Trotz der kühlen Witterung haben die Erzeuger in einigen Regionen Deutschlands begonnen, erste Speisefrühkartoffeln zu ernten.

Es handelt sich noch um kleine Mengen für den Ab-Hof-Verkauf und für die Versorgung von Landwirten, die beispielsweise damit ihre Spargelstände bestücken. Angesichts der momentan niedrigen Temperaturen herrscht allerdings bei der Vermarktung keine Eile, denn der Zuwachs ist zu gering.

Anfang Mai hatten die angekündigten Frostnächte viele Erzeuger beunruhigt. Die Kältewelle war dann allerdings im Südwesten nicht so stark ausgefallen und mit Frostschutzberegnung zu überbrücken. Am Niederrhein waren regional leichte Frostschäden zu sehen, punktuell gab es auch deutlichere Beeinträchtigungen. Alles in allem sind die Frühkartoffeln aber auch dort glimpflich davongekommen, sodass die jetzt sichtbaren Symptome bei steigenden Temperaturen rasch wieder herauswachsen dürften. Im Raum Burgdorf, Niedersachsen, könnte die Erholung der Bestände tendenziell ein paar Tage länger brauchen, denn ohne Frostschutzberegnung sind einige Pflanzen schwarz geworden. Die folienverfrühte Fläche für die erste Versorgung war aber gesichert, zumal die Folie auf mindestens zwei Dritteln des Areals noch nicht abgenommen worden war.

In Bayern hat der Nachtfrost der letzten Tage regional bei Frühkartoffeln vereinzelt zu Frostschäden geführt. Allerdings sprechen die Marktteilnehmer noch nicht von größeren Verlusten. Zusätzlich sind die Kulturen im Süden bisher recht weit entwickelt gewesen und es wird davon ausgegangen, dass es Ende Juni/Anfang Juli ein erstes Angebot geben kann. AMI

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Artikel geschrieben von

Christian Brüggemann

Redakteur Markt

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