Schweinemarkt

ISN: "Hohe Schweinepreise fördern Investitionen" Premium

2020 wird wohl ein gutes Schweinejahr. Aber nicht alle in der Wertschöpfungskette jubeln. Die ISN erklärt im Interview, wo es Probleme geben könnte.

Schweinehalter können 2020 mit hohen Schweinepreisen rechnen. Das ist erfreulich. Aber nicht alle in der Wertschöpfungskette jubeln über hohe Preise. top agrar hat den ISN-Marktreferenten Matthias Quaing gefragt, ob es Verlierer der Preisrallye gibt und ob das mittelfristig zu Nachteilen für Schweinehalter führen könnte.

Der Schweinepreis liegt auf Rekordniveau und soll dort auch bleiben. Was Schweinehalter freut, setzt andere in der Wertschöpfungskette unter Druck. Welche Probleme könnten sich daraus ergeben?

Quaing: Es ist gut, dass Schweinefleisch auf ein anderes Preisniveau angehoben wurde. Natürlich funktioniert das nur, wenn die Verbraucherpreise steigen. Das stößt jedoch beim Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland angesichts des harten Preiskampfs untereinander auf Widerstand, zumal Fleisch als Lockvogelangebot zu sehr günstigen Preisen regelmäßig auf Seite 1 der Werbezettel zu finden ist. Unter Druck kommen aus diesem Grund auch die Fleischverarbeiter und die Wursthersteller. Sie konnten die gestiegenen Rohstoffpreise bislang nicht vollständig weitergeben.

Die...

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Diskussionen zum Artikel

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von Heino Fullriede

Schweinepreise

Immer dran denken: nach dem Boom kommt der Bumerank !! Oder ASP.

von Josef Doll

Investionen ins nichts ??

Jeder weiß das der hohe Schweinefleischpreis nicht irgendwelchen Nachfrage geschuldet ist sondern einer Seuche ASP Diese kann zwar einen hohen Preis für 1 -2Jahre garantieren kann ,wenn Sie nicht auch doch noch bei uns auftritt. Dann aber wird der Preis eher lange Zeit unter die Gewinnschwelle fallen . Zumal die Gülleverordnung in Überschussgegenden ihr übriges tun wird. Oder es investieren Bauern in Gegenden deren Äcker noch Gülle vertragen . Ansonsten würde ich beim Investieren keinen Sinn sehen.

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