IGC-Getreideschätzung ohne Überraschung

Wenig neues bringt die neue IGC-Getreideschätzung. Weiter deutet alles auf eine reichliche Versorgung hin. Die globale Weizenernte soll im laufenden Erntejahr 2014/15 auf ein Rekordniveau von 718 Mio. Tonnen steigen.

Wenig neues bringt die neue IGC-Getreideschätzung. Weiter deutet alles auf eine reichliche Versorgung hin. Die globale Weizenernte soll im laufenden Erntejahr 2014/15 auf ein Rekordniveau von 718 Mio. Tonnen steigen. Da sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageschätzung um jeweils 1 Mio. Tonnen erhöht wurde, ändert sich an der Erwartung eines globalen Angebotsüberschusses von 8 Mio. Tonnen nichts. Für 2015/16 rechnet der IGC mit einer Ausdehnung der weltweiten Weizenanbaufläche um 1%. Noch deutlicher fielen die Revisionen bei Mais aus. Die globale Produktion soll 980 Mio. Tonnen betragen. Das sind 6 Mio. Tonnen mehr als bislang erwartet und nur noch 3 Mio. Tonnen weniger als die Rekordernte im Vorjahr.

Obwohl der globale Maisverbrauch laut IGC auf ein Rekordniveau von 961 Mio. Tonnen steigen soll, resultiert daraus noch immer ein Angebotsüberschuss von 19 Mio. Tonnen. Die weltweiten Maisbestände zum Ende des Erntejahres 2014/15 sollen daraufhin auf ein 27-Jahreshoch von 194 Mio. Tonnen steigen. Bei Sojabohnen revidierte der IGC seine Schätzung für die weltweite Produktion 2014/15 aufgrund von Ausaatverzögerungen in Südamerika zwar um 3 Mio. Tonnen nach unten. Dennoch soll mit 307 Mio. Tonnen noch immer ein neuer Ernterekord erzielt werden. Den globalen Marktüberschuss taxiert der IGC weiterhin auf 10 Mio. Tonnen.
 

Artikel geschrieben von

Christian Brüggemann

Redakteur Markt

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