Geschäfts-Update

K+S profitiert von hohen Düngemittelpreisen

Die K+S Aktiengesellschaft hebt die Ergebnis-Prognose für das Geschäftsjahr 2022 deutlich an. Die Anhebung beruhe auf die nochmals höheren Durchschnittspreise im Kundensegment Landwirtschaft.

Die K+S AG verkündete vergangene Woche die Anhebung der Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Das Unternehmen hat die Vorhersage für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im laufenden Geschäftsjahr 2022 von bisher 1,6 Mrd. € bis 1,9 Mrd. € auf 2,3 Mrd. € bis 2,6 Mrd. € angehoben. Im Vorjahr hatte sich das EBITDA auf 969 Mio. € belaufen.

Die hohen Düngemittelpreise kommen der K+S zugute. Die Anhebung der Prognose beruhe im Wesentlichen auf die nochmals höheren Durchschnittspreisen im Kundensegment Landwirtschaft. Diese werden erwartete Kostensteigerungen, insbesondere für Energie, Logistik und Material, deutlich übertreffen, heißt es.

Der bereinigte Freie Cashflow wird unter der Annahme von gut 400 Mio. € Investitionen im Gesamtjahr 2022 zwischen 1.000 und 1.200 Mio. € erwartet (bisherige Prognose: rund 600 bis 800 Mio. €) Von dieser operativen Cashflow-Prognose müssten nach der Rückführung des Factoring im ersten Quartal 2022 sowie dem Erwerb von CO2-Zertifikaten insgesamt rund 230 Mio. € als Sondereffekt einmalig abgezogen werden.

Bei der erwarteten Verbesserung des EBITDA bzw. des bereinigten Freien Cashflow geht K+S von einer uneingeschränkten Produktion im weiteren Jahresverlauf aus. Mögliche Produktionsunterbrechungen, hervorgerufen durch eventuelle Beeinträchtigungen bei der Energieversorgung deutscher Standorte, seien nicht berücksichtigt.


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