Exportmengen unsicher

Kursfeuerwerk am Getreidemarkt zum Jahresstart

Die Getreidepreise in Deutschland steigen zum Jahresstart weiter an. Einiges spricht dafür, dass der freundliche Trend vorerst anhält.

Unsere Autorin: Wienke von Schenck, AMI, Bonn

Nachdem 2021 ohne Raketen und Knaller starten musste, können sich viele Landwirte über ein Kursfeuerwerk freuen: Die Getreidepreise steigen Anfang Januar weiter an.

Viele Erzeuger hatten sich zwar schon bis Ende 2020 von großen Teilen ihrer Ernten getrennt, und auch zur Ernte 2021 wurde bereits kräftig vorkontrahiert. Der jüngste Preisanstieg belebte aber einmal mehr die Kontraktbereitschaft.

Für neuerntigen Qualitäts- und Futterweizen sowie Futtergerste werden bereits 7 – 8 €/t mehr geboten als vor einem Jahr, für Brotweizen sogar 10 €/t. Da schlagen viele Erzeuger sicherheitshalber zu.

Exportmengen unsicher

Denn um das Getreideangebot aus der Ernte 2020 gibt es weiter Speku­lationen. Grund ist vor allem die Un­sicherheit über die weltweiten Exportmengen. Unklare Exportquoten und Ausfuhrsteuern treiben die Notierungen am Weltmark zudem an. Russland hat Anfang Januar eine Quote von 17,5 Mio. t Weizen, Gerste, Mais und Roggen von Mitte Februar bis Ende Juni 2021 beschlossen. Zuletzt wurde aber neu...


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